Warum wir das Klima nicht retten müssen!

In Paris steigt grade ein Festival der Superlative: der Klimagipfel! Wo wir das Wort Gipfel ruhig wörtlich nehmen können. Denn das Klima steuert auf immer neue Gipfel zu. Wenigstens temperaturmäßig. Da eilt es quasi von Gipfel zu Gipfel. Dummerweise sind die Staaten sich nicht wirklich einig über die Maßnahmen, die es bräuchte, um die Durchschnittstemperatur nicht allzu sehr zu erhöhen. So gesehen ist der Klimagipfel eher ein Klimatal…

Zusätzliche Verwirrung stiftet der Ansatz, dass wir das „Klima retten“ müssen. Das ist natürlich Unsinn. Dem Klima ist es schnurzegal, welche Temperatur es hat. Es gab deutlich wärmere Perioden auf diesem Planeten. Die waren dann allerdings nicht so gut für das Überleben von Homo Sapiens. Der Ansatz, wir „retten das Klima“ ist in etwa so absurd, als bestellte ein Verdurstender an der Theke ein Bier, um die Kneipe zu retten! Das Klima kommt hervorragend ohne uns zurecht. Auch den Planeten müssen wir nicht retten. Dem ging es Milliarden von Jahren sehr gut, bevor er sich unvorsichtigerweise mit „Mensch“ infizierte. Es geht um unseren eigenen kleinen, verwöhnten Hintern, den wir retten sollten.

Ein Problem dabei ist unsere Sterblichkeit. Lebten wir ewig, machten wir uns vielleicht mal Gedanken, ob es hier in 100 Jahren noch wirklich gemütlich ist. Auch das Konzept der Reinkarnation wäre hilfreich, lässt sich aber nur durch die etwas unsichere Datenlage des „Enddarm-Buddhismus“ belegen. Letzterer sagt aus, dass Arschlöcher anscheinend am laufenden Meter wiedergeboren werden. Hoffen wir, dass wenigstens davon nicht allzu viele nach Paris gereist sind.