Warum wir jetzt Syrien zusammen bomben müssen!

Kaum reißt sich das Land mal zusammen und zieht in einen Krieg, um endlich mal „Verantwortung“ zu übernehmen, wird wieder groß rumgejammert. Kein Plan, heißt es, kein Ziel, warum in einen Krieg ziehen, den man nicht gewinnen kann? Weil wir das erstens, historisch gesehen, gewohnt sind! Und zweitens „Solidarität“ mit Frankreich zeigen. Deshalb! Sicher, man könnte vermutlich mehr Selbstmordattentäter erwischen, wenn man einfach die Vorstädte von Paris bombardiert. Aber diesen Vorschlag sollten grade Deutsche, die ja eine gewisse Expertise in der Bombardierung europäischer Vorstädte haben, besser unterlassen.

Und ja, vielleicht wäre der Krieg gegen den Terror leichter zu gewinnen, wenn die 134 prognostizierten Bundeswehr-Einsatz-Millionen (pro Jahr) einfach in Vorstadt-Sozialarbeit der Pariser Banlieues fließen. Aber dann wären wir ja wieder die Weicheier. Und übernähmen keine Verantwortung. Verantwortung braucht Bomben. Oder wenigstens Tornados mit Infrarotkameras. Technik Made in Germany halt, bei der ausnahmsweise mal die Abgaswerte egal sind.

Zumal die Regierung mit dieser Entscheidung auch innenpolitisch ein wichtiges Signal setzt. Bomben produzieren Flüchtlinge. Flüchtlinge wiederum produzieren mehr Pegida und AfD. Hier zeigt sich, dass die Kanzlerin Randgruppen eben nicht allein lässt, sondern aktiv fördert. Soll noch einer sagen, die Politik kümmere sich nicht…

Und so zieht unsere Truppe in diesen Harakiri-Krieg. Doch keine Sorge: wenn die Islamisten erst mal realisieren, dass sogar die deutsche Kanzlerin vor einem politischen Selbstmordanschlag nicht zurück schreckt und damit islamistischer ist als sie alle zusammen – dann werden sie zuhauf die frisch von den Kurden geklauten G36-Gewehre mit dem praktischen „um-die-Ecke-schieß-Faktor“ von sich werfen und sich ergeben. Ganz bestimmt!