Was Sie ihrer Urlaubsmuschi sagen sollten!

Seit unsere Kanzlerette die Griechen, immerhin eine Wirtschaftsmacht knapp unter dem Range Niedersachsens, im Alleingang rund gemacht hat, besitzen wir Deutschen wieder richtig dicke Eier – oder Eierstöcke, je nachdem. Da könnte man jetzt im Urlaub schon in Versuchung geraten, den Südeuropäern direkt vor Ort klar zu machen, wo der Hammer hängt. Während man also in der Sonne rumhängt und dabei eine weiche, flauschige, verschmuste, natürlich arbeitslose Muschi krault (eine Katze, ich meine eine Katze, ihr Schweine!), könnten dem Deutschen dabei solche Sätze aus dem Mund purzeln: „Ihr Itaker seid doch auch bloß Pleite-Griechen in Verkleidung!“ Oder um ein berühmtes Fußballerzitat zu bemühen: „Mailand oder Madrid – Hauptsache irgendwas Bankrottes!“
Derlei Sätze werden aber nicht überall gern gehört werden, weil nicht alle wissen, dass die Welt jetzt „am deutschen Wesen genesen“ wird! Auch diese Konversation könnte auf Unverständnis stoßen: „Costas, was kost’ das? Diese Insel hier, meine ich. Tauscht ihr die gegen eine Flasche Ouzo? Und der Ouzo ist doch umsonst…“
Zumal man gerade in Italien und Griechenland mit seiner Muschi nicht allein ist. Da hängen auch noch massenweise Flüchtlinge rum, weil wir die nicht wollen. Und die Südeuropäer finden das doof, dass sie die ganze Arbeit haben. Auch da ist der Kommentar „das hat man eben davon, dass man sein Land unbedingt ans Mittelmeer legen musste“ nicht wirklich hilfreich.
Nee, wenn man einen entspannten Urlaub am Mittelmeer verbringen möchte, sollte man eine in Deutschland fast vergessene Tugend üben: Demut! Und die arbeitslose Muschi kriegt eine Schale Milch.