Warum wir wieder mehr Volk brauchen!

Nach der Berlinwahl liegt die SPD bei knapp über 20 Prozent und die CDU bei 17 – der Begriff „Vokspartei“ ist jetzt irreführend. Es sind Parteien im Abwärtstrend, bald werden es Partei-chen sein, schließlich Partei-Lei-chen, und in ein paar Jahren stehen SPD und CDU auf der roten Liste bedrohter Tierarten!

Dieser Entfremdung zwischen Volkspartei und Volk muss man entgegen wirken. Die SPD in Rheinland-Pfalz sucht bereits per Zeitungsinserat Kandidaten für den Bundestag („lauschiger Job in Berlin mit Pendlerpauschale“ oder so). Vielleicht sollte auch die CDU per Kontaktanzeige auf das Volk zugehen: „Partei sucht Volk, Geschlecht egal! Wohlgeratene Partei mit irgendwie christlichem Hintergrund sucht ebensolches Volk zwecks Regiertwerden. Zuschriften bitte nur ohne Burka.“

Die Volksparteien brauchen dringend Volk – das wirft natürlich ein völlig neues Licht auf die vielen Flüchtlinge. Man möchte gar nicht erst die hässliche Metapher vom „Stimmvieh-Import“ bemühen, aber wer garantiert, dass „wir schaffen das“ nicht in Wirklichkeit auf neue Wahlmehrheiten gemünzt war? Nach dem Motto: Wenn dieses Volk uns nicht will, holen wir eben ein neues! Insofern produziert jedes Kreuz bei der AfD nur noch mehr Flüchtlinge!

Apropos Kreuz: Seehofer sagte neulich, er wünsche sich mehr Flüchtlinge aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis. Ein Schelm, wer da Arges denkt. Waren Brexit und Wirtschaftskrise der Mittelmeerstaaten wirklich Zufall? Oder nur eine raffiniert eingefädelte Kampagne zur Behebung des „Volkspartei-ohne-Volk-Syndroms“. Am besten wären natürlich Flüchtlinge mit rudimentären Deutschkenntnissen. Steht Österreich nicht auch kurz vor einem Bürgerkrieg? Dienen die vielen Exporte bayrischen Biers in die Alpenrepublik bereits dem trunkenen Anheizen der Spannungen, um dann in Auffanglagern wieder mehr Wähler einzusammeln? Ich habe ein „umvölktes“ Gefühl!