Warum die Love Parade wieder da ist!

Berliner Cops, die eine wilde Party in der Flüchtlingsunterkunft veranstalteten, in der sie während des G20-Gipfels wohnen sollten, haben jetzt richtig Ärger. Die Hamburger Polizei schäumt vor Wut. Aber vielleicht sollten wir einfach mal die Kirche im Dorf beziehungsweise die Flüchtlingsunterkunft in Bad Segeberg lassen. Überhaupt: Flüchtlingsunterkunft? Wenn 27 Jahre nach der Wende hilfsbereite Menschen aus Ostdeutschland immer noch in anonymen Flüchtlings-Massenunterkünften zusammen gepfercht werden – ist das vielleicht keine arrogante Wessi-Cop-Diskriminierung?

Die Liste der Vorwürfe ist lang: Sex im Freien, „An-den-Zaun-Pinkeln“ und eine weibliche Polizistin, die im Bademantel mit Waffe auf dem Tisch tanzte. Na und? Sind Polizisten etwa keine Menschen? Hilft es nicht sogar in der Deeskalation der Gewalt, wenn der Cop den Autonomen vom Raven kennt? Und wenn die „Bullin“ (niemals „Kuh“ sagen!) ein Miss-Undercover-Table-Dance-Training absolvierte, um auf der Reeperbahn diskret zu ermitteln, hat das durchaus dienstlichen Bezug. Ganz abgesehen von der Freiheit, dass es in Deutschland eben nicht nur adelige „Pinkel-Prinzen“ sondern eben auch „Piss-Polypen“ geben darf!

Sex im Freien – da war die linke Revolution mal erfolgreich! Warum ersetzen wir den G20 Gipfel nicht durch einen „Karneval der Kulturen“? Wenn die Staatschefs vom 6. bis 8. Juli eine Love Parade machen, können sie währenddessen keine weitere Ausbeutung „Arm durch Reich“ planen. Obwohl der Gedanke, dass Donald Trump über Angela Merkel herfällt, in etwa so appetitlich ist wie die Sodomisierung eines Springbocks durch King-Kong! Wobei ich mir hier über die Rollenverteilung noch nicht ganz sicher bin…

Die Hamburger sollten aufhören, Berliner Party-Cops zu dissen. Und sie so schnell wie möglich zurückholen. Damit es auch in der Hansestadt heißt: „Make love, not G20“!