Warum Ronaldo eine schlechte Investition ist!

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, heißt es. Cristiano Ronaldo hingegen macht jeden Sommer eine Schwalbe – mindestens. Er hat die Fähigkeit, ganz ohne Fremdwirkung beleidigt auf die Fresse zu fliegen. Auch außerhalb des Fußballfeldes. Denn Ronaldo hat Steuerprobleme. Wie sein Rivale Lionel Messi. Obwohl die beiden keine Sandkastenfreunde sind – Briefkastenkumpel sind sie allemal! Beide hinterzogen über Briefkastenfirmen Steuern. Messi jedoch führt– er wurde bereits zu zwei Jahren Knast verurteilt. Die rote Karte für Ronaldo steht noch aus.

CR7 – ein Welt-Fußballer, ein begnadeter Sportler. Ein Mann mit genug Gel im Haar, um die gesamte kalifornische Porno-Industrie ein Jahr lang mit Gleitmittel auszustatten! Ein Mann, der jeden Elfer verwandelt. Ein Mann, der alles hat. Außer Gemeinsinn. Ich frage mich: Wo sind die Empathie-Gehirnzellen bei diesen Fußballern geblieben? Einem Vernichtungsfeldzug während des Kopfball-Trainings zum Opfer gefallen? Bei Ronaldos Narzissmus stellt sich die Frage, ob da nicht irgendein genetischer Daumenabdruck von Donald Trump im Spiel ist?

Jetzt hat Ronald vorsichtshalber 15 Millionen Euro beim Gericht hinterlegt. Trotzdem findet er die Sache unfair und würde dem Schiri, der hier nur „Richter“ heißt, am liebsten mal so richtig in die Eier flanken. Außerdem denkt er über einen Wechsel von Real Madrid nach. Es hagelte Angebote. Uli Hoeness lockt mit Steuervorteilen. Der FC Bayern München gilt nicht umsonst als das „Fürstentum Monaco“ des Weltfußballs.

Doch Vorsicht! Sollte Ronaldo tatsächlich verurteilt werden (Strafmaß bis zu sieben Jahren), wäre ein Fonds mit „Prokon Windkraft Genuss-Scheinen“ und anderen Schrott-Anleihen lohnender. Selbst eine Investition in den bankrotten Boris Becker ist wohl renditeträchtiger. Denn bislang sind nicht viele Fußballer bekannt, die aus dem Knast heraus Elfer verwandeln.

Aber Ronaldo wird was einfallen. Zur Not macht er ne Schwalbe.