Warum Sucht sich lohnt!

Was haben ein deutscher Tuchhändler und ein amerikanischer Schmerzpatient gemeinsam? Sie wollen beide günstig an ihren Stoff zu kommen! Während seit dem 11. September 2001 etwa 110 US-Amerikaner islamistischen Terror-Anschlägen zum Opfer fielen starben in den letzten 10 Jahren etwa 300.000 Menschen durch Drogen. Etwa 80 Prozent der Opfer begannen ihre Sucht mit Opioid-haltigen Schmerzmitteln, die in den USA auch schon mal bei einem etwas schwereren Schnupfen verschrieben wurden. Während amerikanische Pharma-Konzerne mexikanischen Heroin-Dealern den Kundenstamm aufbauen, werden sie von der Regierung geschützt. Muslime hingegen dürfen nicht einreisen, weil sie die innere Sicherheit gefährden. Welches Schmerzmittel nimmt eigentlich der US-Präsident?

Man kann Islamisten nicht mit Pharma-Konzernen vergleichen, heißt es gern. Das ist richtig. Während Erstere den Tod von Menschen aus moralischer Überzeugung in Kauf nehmen, tun Letztere es aus rein finanziellem Interesse. Sie gehen dabei also nicht so sehr wie Terroristen zu Werk sondern eher wie Profi-Killer.

Aufgrund der hohen Zahl Drogentoter rief Donald Trump jetzt einen Gesundheits-Notstand aus. Süchtige sollen besser behandelt werden. Während Pharma-Konzerne zeitgleich durch eine radikale Steuer-Reform weniger Abgaben zahlen. Die USA sind also auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bei der finanziellen Entlastung raffinierter Raub-Mördern.

Gottseidank gibt es „bei uns“ keinen staatlich subventionierten Drogenhandel. Gut, mit einer Ausnahme: Alkohol. Aber das war’s dann. Okay, Zigaretten, mehr jedoch… Zucker sollte man vielleicht noch erwähnen. Mit zusammen etwa 300.000 Toten. Jedes Jahr. Das sind dann aber keine Drogentoten. Sondern Krebs-Patienten mit niedrigen Abwehrkräften. Deutschland „schafft sich nämlich nicht ab“, es genießt sich höchstens weg!