Warum wir jetzt vor Terroristen sicher sind!

Donald Trump verdanken wir eine neue brillante Strategie zur Bekämpfung des Terrorismus. Nach den tragischen Anschlägen in Spanien twitterte er, man möge sich auf das Rezept des US-Generals John Pershing besinnen. Pershing, nach dem immerhin eine Kurzstrecken-Rakete benannt ist, soll Anfang des letzten Jahrhunderts muslimische Rebellen auf den Philippinen mit in Schweineblut getauchten Patronen hingerichtet und ihnen so den Weg ins Paradies versperrt haben. Danach gab es laut Trump 35 Jahre lang keinen Terroranschlag mehr auf den Philippinen.

Kritiker behaupten, dass Pershing das weder getan noch die Anschläge aufgehört hätten. Na und? Was spricht denn eigentlich dagegen, auch mal die bewährten Tricks von früher wieder auszupacken? War doch nicht alles schlecht damals. Die Möglichkeiten einer „Wirklichkeits-Renovierung“ vermehren sich deutlich, wenn man endlich mal mit den „Fake News“ aufräumt, dass die Erde eine Kugel ist. Sie ist eine flache Scheibe, genau wie das Denken Donald Trumps!

Frühere Problembewältigungsstrategien hatten nämlich durchaus ihren Charme. Denken wir an Hexenverbrennungen! Nachdem genug Hexen verbrannt waren, kam die Hexerei in Mitteleuropa praktisch zum Erliegen! Hexen erkannte man übrigens daran, dass die Damen unerhörter Weise des Lesens und Schreibens mächtig waren. Ein Verdacht, von dem wir Trump nach seinem berüchtigten „Covfefe“-Tweet befreien können.

Es gibt allerdings eine Gefahr für den amerikanischen Präsidenten, doch noch der Hexerei überführt zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu enden: Er ist ein Alchimist! Obwohl er fast nur Steaks isst und 2007 sogar eine eigene (schnell bankrotte) Steak-Kette gründete, vollzieht sich in ihm die Magie, dass zu viel Rinderblut im Hirn einen Mann nicht nur in einen blöden Ochsen sondern auch in ein dummes Schwein verwandelt!