Wie wir ins Paradies kommen!

Das Paradies ist die Hölle. Die Vorstellung vom besseren Leben nach dem Tod brachte unfassbares Leid über die Menschheit. Besonders pervers ist die Vorstellung, dass man Punkte fürs Jenseits sammelt indem man Angehörige anderer Religionen umnietet. Zurzeit praktiziert das gern eine gewalttätige Unterart des Islam – je mehr tote Ungläubige, desto mehr Rabattmarken klebt man angeblich fürs Paradies.

Stell dir vor, Islamisten führten dafür Giftgasangriffe in mehreren europäischen Großstädten durch, die uns im Laufe eines Jahres 11.000 Tote bescheren… Nun haben Islamisten das Gottseidank bislang nicht getan. Der Giftgasangriff kam aus den eigenen Reihen. Friendly Fire gewissermaßen, oder eher „Friendly Diesel“ – um genau zu sein. Jedes Jahr sterben durch nicht eingehaltene Diesel-Abgaswerte in Europa etwa 11.000 Menschen einen vorzeitigen Tod. Dobrindt, Wissmann und die Diesel-Lobby sind erheblich erfolgreicher bei der Dezimierung Ungläubiger als der gesamte IS!

Sollten sie dafür nicht vom Islam belohnt werden? Man stelle sich vor: Wir sitzen nach dem Tod alle im christlichen Paradies auf unserer Wolke rum mit den Harfen und jauchzen Hosianna. Klingt nicht so beeindruckend, weil die wenigsten sich durch regelmäßige Harfenstunden richtig aufs Paradies vorbereiten… und auf einmal sagt jemand: „Wo ist eigentlich Dobby?“ „Welcher Dobby?“ fragen die anderen. „Na, Dobby, der Verkehrs-Elf, Feinstaub-Dobby, Killer-Dobby. Der war doch musikalisch, den könnten wir hier gut gebrauchen.“ Und dann skypen wir nach Dobby – ja, skype funktioniert auch im Jenseits (wenn ich mir die Bandbreite bei mir im Haus angucke, dann funktioniert es meistens sogar nur im Jenseits, heißt ja auch sky— also „Himmel“ – pe). Auf einmal ist Dobrindt dran. Wir sagen: „Alter, wo steckst du?“ Darauf Dobby: „Sorry, geht grad nicht, ich bade hier mit 72 Jungfrauen in Milch und Honig…“

Wenn Sie „Jenseits-technisch“ auf Nummer sicher gehen wollen – werden Sie Diesel-Lobbyist!