Wie wir unsere Wirtschaft retten!

Eine kleine Clique gestörter machthungriger Gierhälse ruiniert gerade ein ganzes Land – diesmal ist die Rede nicht von Venezuela, sondern von Deutschland. Einige der Auto-Kartell-Konzerne haben schon Selbstanzeige gestellt, allen voran Mercedes, gefolgt von VW. „Singen“ nennt man das im organisierten Verbrechen und wenn das so weitergeht, haben sie bald einen ganzen Chor beisammen. Vielleicht nicht die Fischer-Chöre, aber zumindest die „Diesel-Chöre“!

Mit dabei als verstimmter Bariton: Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Jahrelang hat die Politik weggeschaut und die großen gierigen Kinder aus den Managementetagen spielen lassen, jetzt haben wir die Kakophonie. Nun wird auch noch der Porsche Cayenne verboten. Damit ist das Leid direkt in den reichen Vororten angekommen, viele Manager können nicht mehr zur Arbeit, weil das Auto verboten ist. Bald werden wir Villen-Kinder mit Hunger-Wasserbäuchen sehen, weil Mutti nicht mehr zum Edeka kann.

Dummerweise kann die Krise der Autokonzerne uns alle schwer treffen und zu Massenentlassungen und Börsenabstürzen führen. Ich schlage daher ein Rettungspaket für Deutschland vor: Die schuldigen Manager und Vertriebs-Fuzzis werden per Gesetz verpflichtet, all ihr Vermögen in Aktien ihres jeweiligen Auto-Konzerns zu investieren. Wir, das Volk, pfänden diese Aktien und verkaufen sie zum aktuellen Kurs. Dann warten wir, bis der Kurs ins Bodenlose fällt, kaufen sie zum Schnäppchenpreis zurück, geben den Managern ihre wertlosen Aktien wieder und behalten den Profit. Man nennt das einen „Leerverkauf“ – genau wie das Verhökern des Hirnes eines Vertriebs-Fuzzis… Schaffen die Konzerne es, wieder profitabel zu werden und die Aktien steigen, könnten die Manager sogar einen Gewinn machen. Wir als Volk sind dann zwar etwas im Minus, behalten dafür aber unsere Arbeitsplätze inklusive Wirtschaftsboom. Fairer Deal für alle Seiten!