Warum 2017 so unterhaltend war!

Nachdem die Schweinchen- und „rutschenden Elefanten-Videos“ zum Jahreswechsel vom Smartphone gelöscht sind, wird es Zeit für einen Rückblick auf das unterhaltsame Jahr 2017. Und weil es extrem unterhaltend war, geht es zuerst mal um das erste halbe Jahr:

Im Februar wird im Zuge des „Muslim-Banns“ ein Fünfjähriger am Washingtoner Flughafen in Handschellen abgeführt. Der damalige Trump-Sprecher Sean Spicer verkündet daraufhin: „Anzunehmen, dass jemand nur aufgrund seines Alters oder seines Geschlechts keine Bedrohung darstellen könnte, ist töricht und falsch“ – der Mann muss es wissen. Schließlich hatte er es im Weißen Haus täglich mit einem gefährlichen Fünfjährigen zu tun.

Die NPD wird nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes doch nicht verboten – sie sei „zu unbedeutend“. Die Partei überlegt immer noch, das Verfassungsgericht wegen „übler Verleumdung“ zu verklagen. Und den Stimmendieb AfD gleich mit.

Die digitale Puppe „Cayla“ spioniert im Frühjahr in bester NSA-Manier schmutzige Details in Kinderzimmern aus. Klassisches Datenverbrechen, sagen die einen. „Duales Marketing“, meint der weltweite Pädophilen-Sumpf.

Alexander Dobrindt bringt seine Ausländer-Maut auf deutschen Straßen durch. Es gibt allerdings Ausnahmen: Ausländer, die einen Asylbewerber nach Hause fahren, dürfen lebenslang mautfrei und mit überhöhter Geschwindigkeit über bayrische Straßen fegen.

Hauptsponsor des Kirchentags 2017 ist Diesel-Sünder „Volkswagen“. 500 Jahre nach Luthers Thesen ist der Ablasshandel nun auch in der evangelischen Kirche angekommen. Passend dazu beschließt im Juli der Bundestag die Ehe für alle – endlich dürfen auch Priester heiraten!

2018 geht übrigens genauso unterhaltsam weiter. Trump hat gerade getwittert, dass sein Atombombenknopf größer ist und besser funktioniert als der von Kim Jong Un. Wenn es noch Beweisen bedurft hätte, dass der Mensch vom Affen abstammt – diese beiden Paviane liefern ihn umsonst!