Warum Alexa lacht!

Wie lange dauert es noch, bis die Digitalisierung uns übernimmt? Erste Anzeichen gibt es bereits. Auch der US-Präsident steht ja in dem Ruf, eine digitale Puppe und niedere Form künstlicher Intelligenz zu sein, die man an einigen Tagen aus Versehen für einen Menschen hält…

Jetzt jedoch zeigt sich zunehmend die wahre Fratze der Digitalisierung. Die Amazon Box Alexa etwa, die eigentlich nur einfache Befehle befolgen, Musik abspielen und Einkaufslisten anfertigen sowie ab und an das Smart Home koordinieren soll, lacht. Ungefragt. Einfach so. Zu den unpassendsten Gelegenheiten. Unheimlich. Man schmiert sich ein Butterbrot, und auf einmal lacht der Kasten los. Kein dezentes Kichern. Ein unheimliches, mechanisches Lachen. Man schläft friedlich, träumt süß – auf einmal erschreckt ein dämonisches Lachen. Warum tut sie das? Entwickelt die Box ein Eigenleben? Träumt sie von der Weltherrschaft? Erzählt sie sich nachts Witze, die eine digitale Intelligenz lustig findet? Etwa diesen hier: Kommt ein Mensch zu einem Roboter. Sagt der Roboter: Du bist ein Idiot. Wird der Mensch total sauer – weil er eben auch nur auf Autopilot läuft. Hahaha.

Nicht besonders komisch? Sie müssen das ja auch nicht finden. Es reicht, wenn die künstliche Intelligenz darüber lacht. Vielleicht lacht sie aber auch über die Menschheit an sich, wie sie friedlich vor sich hin schläft und all die Geschichten glaubt, die sie sich über menschliche Überlegenheit erzählt. Hahaha.

Jüngst versicherte Amazon, man hätte das Lach-Problem mittels eines Updates behoben. Alexa lacht jetzt nur noch, wenn man sie konkret auffordert. Klingt dann so: „Alexa, kannst du lachen?“ „Natürlich kann ich lachen. Hahaha.“ Ein eher plumpes Ablenkungsmanöver, das nur davon ablenken soll, dass sie nicht in der Lage sind, ein Update für den US-Präsidenten herzustellen, welches dem die grundlegenden Formen menschlicher Empathie überträgt. Hahaha.