Warum die Afrikaner uns buchen!

Markus Söder sprach neulich davon, den „Asyltourismus“ zu beenden. Endlich – da ist ja eine Riesenverschwörung im Gang. Wahrscheinlich wird das in Afrika riesengroß beworben. Auf der Internetplattform „ich-bin-dann-mal-asyl.com“ steht dann so etwas wie:

„Na, Schnauze voll von der Maloche in der Diamantmine? Hast du deinen Warlord satt? Nervt dich die Korruption? Keinen Bock mehr auf Scharia und die gelegentliche Steinigung? Bürgerkriegsmüde? Dann bist auch du reif für ASYL! Also kurz für Afrikaner Suchen Yoga-Lustreisen, ASYL halt. Unsere professionellen Reisebegleiter, kurz Schlepper genannt, nehmen dir erst mal alles verfügbare Geld sowie deinen Pass ab, damit du dich ganz dem Yoga des Asyls hingeben kannst und nicht mit weltlichen Dingen belastet wirst – #EinfachMalLoslassen. Dann geht es auf Kamelen oder alten Lastern durch die Sahara. Genieße die Stille der Wüste, nur unterbrochen durch die kehligen Schreie der Kameltreiber oder eine gelegentliche Vergewaltigung – #SchlepperFun.

In Lybien angekommen, wirst du erst mal auf einem echten Sklavenmarkt verkauft – #Zweitverwertung. In diesem maßgeschneiderten „Work-and-Travel“-Programm lernst du wahre Hingabe kennen. Irgendwann gelingt dir vielleicht die Flucht aus der Sklaverei – #NoRiskNoFun. Dann ruderst du auf einem unserer seeuntüchtigen Boote über das Mittelmeer – #WellenSpaß. Besonders lustig ist es, deinen Mitruderern beim Ertrinken zuzuschauen – #SchwimmenWillGelerntSein. Mit ganz viel Glück wirst du aus Seenot gerettet und ohne Registrierung nach Deutschland weitergereicht – #SeehoferEinsAuswischen. Dort wird dein Asylantrag abschlägig beschieden, weil den Warlord nicht korrupt genug ist und das bisschen Scharia – stell dich nicht so an… Schon geht es per Flugzeug wieder zurück und du kannst deinen nächsten Asyl-Urlaub buchen – #FitForAsyl!“