Warum Nazis gegen Deutsche sind!

Der in Chemnitz getötete Daniel H. soll ein weltoffener, sympathischer Mann dunkler Hautfarbe gewesen sein, der gegen jede Form von Extremismus war. Eigentlich jemand, dem Rechte gern das Deutschsein absprechen. Sein Totschläger allerdings soll ein Asylbewerber aus dem Irak sein – also noch „undeutscher“. Merke: Bist du dunkelhäutig und ein Mann von Welt, wirst du tot ein Nazi-Held! Wüsste der arme Daniel H. das, verwandelte er sich in ein Barbecue – so häufig müsste er sich im Grab umdrehen!

Diese tragische Tat verschleiert, dass etwa zwei Drittel aller Ermordeten in Deutschland immer noch von Deutschen ermordet werden. Da fragt man sich: Warum organisieren Nazis und Konsorten keine Schweigemärsche für diese anderen Deutschen? Sind von Deutschen ermordete Deutsche weniger wert? Warum geht es immer nur um Ausländer? Warum geht es nie um Dinge, die Deutsche wesentlich stärker bedrohen als „die Fremden“? Digitalisierung etwa, die deutsche Arbeitsplätze vernichtet. Oder die Arm-Reich-Schere, welche die deutsche Mittelschicht ausradiert. Oder die Rentenfrage, die Millionen hart arbeitender Deutscher ein Leben der Altersarmut beschert. Warum geht es AfD und ihren braunen Brüdern nur um Ausländer und nie um Deutsche? Vaterlandsloses Gesindel!

Fremde sind kein großes Problem. Deutschland integrierte schon einmal Millionen von Migranten. 1990 flohen etwa 17 Millionen Menschen vor dem Sozialismus in den Kapitalismus. Die Mordrate verdoppelte sich innerhalb von drei Jahren! Fünf neue Bundesländer und Berlin verursachten 1993 36% aller vollendeten Morde und Totschläge, stellten aber nur 22% der Bevölkerung. Hätten wir nur damals alle kriminellen „Ausländer“ rausgeschmissen… Seither hat sich die Anzahl der Morde jedoch auf knapp ein Drittel verringert! Fazit: Je mehr Ausländer uns zugucken, desto weniger Menschen werden in Deutschland ermordet!