Was in England demnächst verboten wird!

Boris Johnson, ehemaliger britischer Außenminister schlägt in Großbritannien Wellen mit einem Vergleich der „Burka“ mit „Briefkästen“ und „Bankräubern“. Damit rutscht Johnson selbst von einem Triple B (Burka, Briefkästen, Bankräuber)-Rating auf Ramschniveau. Wie kommt eigentlich ein konservativer Brite darauf, islamische Verschleierung ausgerechnet mit Briefkästen zu vergleichen? Ist nicht eine ganze Reihe seiner konservativen Kollegen gerade mit Briefkasten-Firmen in irgendwelchen Offshore-Steuerparadiesen erwischt worden? Ist das nicht eine Verschleierung, die den sozialen Zusammenhalt wesentlich stärker bedroht als die paar Burka-Trägerinnen (nicht mal ein Prozent aller Muslima sind voll verschleiert)?

Und was wäre wohl, wenn eine Burka-Trägerin nicht nur, wie von Johnson behauptet, wie eine Bankräuberin aussähe, sondern tatsächlich eine mit „Niquab“ (so der korrekte Name des Schleiers, der nur einen Schlitz für die Augen offen lässt) bekleidete Muslima sich aufgrund der ewigen Anfeindungen auf Bankraub spezialisierte. Die gern für eine Terroristin gehaltene Vollverschleierte erbeutet pro Bankraub 50.000 Pfund. Wie lange müsste die Dame wohl Banken ausrauben, um auf die Milliardenkosten zu kommen, die Boris Johnson als einer der Haupt-Brexit-Befürworter den armen Briten aufbürdete? Setzt man die sehr moderate Summe von 50 Milliarden Euro als Brexit-Kosten an, dann hätte unsere Bankräuberin das Geld in etwa 2739 Jahren beisammen. Hätte die Muslima also im Jahr 721 v.Chr. mit dem Banken Ausrauben begonnen, also etwa 1300 Jahre vor der Zeit Mohammeds und ungefähr zur Zeit der Gründung Roms – dann hätte sie in all der Zeit nur das zusammen rauben können, was Boris Johnson die Briten in nur drei Jahren kostete!

Und da stellt sich dann die Frage: Wäre ein Boris-Johnson-Verbot nicht eine sinnvolle Alternative zum Burka-Verbot?