Warum der Brexit nicht kommt!

Schaut man dieser Tage auf Großbritannien, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Brexit und der neue Berliner Großflughafen BER dieselben Architekten hatten, nämlich Robert „D. Saster“ und Dieter „K. Os“. Beide sind mittlerweile Großbaustellen, durchseucht von Finanzierungsschwierigkeiten und Planungschaos. Beide stehen für die Möglichkeit, das „Zeitweilige“ zum „Ewigen“ zu machen.

Ihre Zukunft wird eng miteinander verwoben sein. Hier einige Eckdaten: 12. April 2019 – das britische Unterhaus verschiebt erneut eine Einigung über den Brexit und fordert ein weiteres Referendum, das die Möglichkeit eines neuen Referendums für ein endgültiges Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU klären soll. Zeitgleich kommt raus, dass der Flughafen BER dringend benötigte Entrauchungsanlagen einfach an das Unterhaus lieferte, um rauchende Köpfe zu entschärfen.

  1. Juni 2020 – in letzter Sekunde wird die Eröffnung des Flughafens abgesagt – es fehlen Entrauchungsanlagen! Theresa May bietet ihren Gegnern eine öffentliche Selbstverbrennung an, falls die ihrem EU-Deal zustimmen. Der BER liefert dafür den nötigen Brandschutz, da ein neuer Eröffnungstermin noch nicht in Sicht ist.
  2. August 2025 – Immer lauter werden Forderungen, den Flughafen BER an den Brexit zu koppeln, der dann zum BERxit würde. Eine Mehrheit ist der Ansicht, dass zusammengehört, was nicht funktioniert. Gerüchte, wonach dann auch Verteidigungsministerin von der Leyen an England ausgeliefert werden müsse, bestätigen sich nicht.
  3. November 2028 – der BERxit hat sich erübrigt, da Großbritannien aufgrund des gestiegenen Meeresspiegels ein einem „Blubbs-it“ unterging. Den Briten wird eine neue Insel mit bereits fertig gestellten Großgebäuden zugeteilt: Endlich hat BER eine zeitgemäße, CO2-neutrale Verwendung!

Chin Meyer ist am 4. und 5. April mit neuem Live-Programm „Leben im Plus“ in den Wühlmäusen am Theo.