Warum Männer so früh sterben!

Die WHO hat gerade untersucht, warum Männer weltweit nicht so lange leben wie Frauen. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens Männer – und zweitens Frauen. Der Mann ist bekanntlich nur mit einem XY Chromosomenpaar ausgestattet, während Frauen XX-Chromosomen zur Verfügung haben. In anderen Worten: Man wird nur dann ein Mann, wenn einem was fehlt…

Denn auf dem X-Chromosom scheinen Prozesse angesiedelt zu sein, die das Immunsystem stärken – und davon haben Frauen immerhin doppelt so viele. Kein Wunder, dass Frauen die potentiell tödliche Männergrippe verächtlich weglächeln – mit ihrer Turbo-X-Power joggen sie gesund zum Yoga-Studio, während der Gatte hustend daheim verreckt!

Ein Teil des früheren Ablebens hat also mit dieser genetischen Benachteiligung zu tun. Der andere Teil hat etwas mit dem ungesünderen Lebensstil der Männer zu tun. Denn Männer rauchen mehr, trinken mehr, essen mehr – und sind schneller auf der Straße unterwegs. Und daran sind Frauen schuld! Denn warum machen Männer all diese Dinge? Um Frauen zu imponieren! Um zu signalisieren: Guckstu, wie sehr ich den Tod verachte! Guckstu, wie schnell ich bin! Guckstu, wie groß ich bin in Körper und Geist, aber besonders in Körper! Guckstu, wie lustig ich bin nach vier Bier! Guckstu, ich bin der beste Honk für deine ungeborenen Kinder!

Solange es Weibchen gibt, die von so etwas beeindruckt sind, und solange diese Weibchen die attraktiveren Partnerinnen sind, werden die Männchen nicht von ihrem Verhalten ablassen. Sicher, man könnte argumentieren, dass Männer ja auch mal selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen könnten. Dass sie sagen könnten: Liebe mich für das, was ich bin und nicht für das, was ich darstelle. Aber dafür müssten Männer die Kraft der Einsicht besitzen. Und wie schon gesagt: Man wird nur dann ein Mann, wenn einem was fehlt!