Warum wir die Nazis loswerden!

Im sächsischen Ostritz ereignete sich fast unbemerkt ein beispielloser Sieg der Demokratie gegen Neo-Nazis: Vor einem dort stattfindenden Rechts-Rock-Festival taten sich die Bewohner des Ortes zusammen und kauften alle Bier-Vorräte des örtlichen Supermarktes auf. Resultat: Die Nazis saßen „auf dem Trockenen“ und reisten meist vorzeitig und schlecht gelaunt wieder ab.

Diese Aktion hat Vorbildcharakter. Echte Antifaschisten müssen jetzt gemeinsam aufstehen und den Nazis bundesweit alles wegsaufen. Wir brauchen Bürgerinitiativen mit Namen wie: „Saufen gegen Rechts!“ „Antifaschistische Bier-Initiative“ und natürlich das „Heil vom Hitler-Wahn-Trunk-Festival“, vormals bekannt als Oktoberfest.

Obdachlose werden mit Bier-Kästen alimentiert und als aktive Kräfte im Kampf gegen Rechts mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet. Sie gehen als „Antifa-Trinkerfront“ in die Geschichte ein. Betrunken gezeugter Nachwuchs gilt nicht mehr als Alkohol-Unfall, sondern als „biologisches Ergebnis im Kampf gegen Rechts und die niedrige Geburtenrate“. Kinder, deren Väter an Trunksucht sterben, werden aufgeklärt, dass ihre Erzeuger „im Widerstand gegen das Nazi-Regime gefallen sind“. Und Leberzirrhose heißt dann nur noch „Antifa-Leber“!

Die neue Kraft des deutschen Bierkonsums wird alle schlechte Laune im Land besiegen. Durch die verstärkte Nachfrage nach Alkoholika wird ein beispielloser wirtschaftlicher Höhenflug eingeleitet, nach dem Wirtschaftswunder der 50ger Jahre spricht man bald vom „Saufwunder des frühen 21. Jahrhunderts“. Bücher mit Titeln wie „Deutschland trinkt sich gesund“ und „Mein Kampf-Suff“ werden Bestseller. Irgendwann geben die Nazis auf und treten frustriert einer Antifa-Initiative bei, nur um wenigstens noch einmal im Leben Zugang zu etwas wahrhaft Arischen zu erlangen: ein reines, kühles Helles!