Warum Europa Extraschichten macht!

Ein Bankier erschlägt Kundin mit Münzstrumpf – jetzt steht er vor Gericht in Wien… Als ich das las, dachte ich: Endlich mal ein Banker, der weiß, welche Waffe sich für einen Finanzgauner gehört! Und in seltener Ehrlichkeit seinen ruinierten Kunden nicht mehr bettelarm weiterleben lässt – so wie andere Finanzprodukt-Räuber das gerne tun.

Zwar wurde beim jüngst beendeten Brüsseler EU-Gipfel niemand mit einem Geldstrumpf erschlagen – Versuche gab es im übertragenen Sinne trotzdem. Denn die Länge des Gipfels hatte auch mit der Kleingeistigkeit einiger der Beteiligten zu tun. Die gute Nachricht ist: Diesmal waren nicht die Deutschen die Blockierer. Sondern eine Gruppe von Regierungschefs, die sich (zu Unrecht) die „Sparsamen“ (Niederlande, Österreich, Dänemark, Schweden, Finnland) nennen. Bedrückender Weise alles Nationen, die man im weitesten Sinne als Germanen einordnen muss, deren Beherrschung der deutschen Sprache in den letzten Jahrhunderten dermaßen litt, dass sie irgendwann so tun mussten, als hätten sie eigene Identität und Sprache. Bis auf die Finnen, von denen niemand weiß, woher sie kommen und was sie wollen. Was nicht weiter verwundert bei einer Nation, für die nur „Sauna-Aufgüsse“ noch wichtiger sind als „Gummistiefel-Weitwurf“ und „Eislochbaden“…

Gerade die Niederlande und Österreich, die in Teilbereichen Steuerparadiese sind und damit Parasiten am Wohlstand anderer Nationen, enttäuschen mit ihrem Geiz. Schließlich haben die Südländer unter anderem deshalb so hohe Bilanzdefizite, weil sie dem Norden auch noch den letzten Mist abkaufen. Lässt man gute Kunden am ausgestreckten Arm verhungern, ist das eigene Ende vorprogrammiert. Es erinnert ein wenig an ein Ehepaar, das keine Kinder kriegt, um das Erbe nicht teilen zu müssen…

Das musste auch der Wiener Banker schmerzlich lernen: Tote Kunden eröffnen keine neuen Konten!