Autor: Chin Meyer

Warum wir gegen Corona sind!

Eine Seuche beherrscht die Welt. Verzweiflung bricht aus. Wahrscheinlich ein jüdisches Komplott zur Vernichtung des Abendlandes… Nein, ich rede nicht von Corona. Sondern von der Pest im Mittelalter. Die Ähnlichkeit ist zufällig… Hätte sich allerdings jemand im 14. Jahrhundert erdreistet, zu behaupten, die Krankheit wäre durch ein kleines unsichtbares Teilchen verursacht, welches sich durch mangelnde Hygiene überträgt – seine Chance auf „Radieschen von unten“ wäre stark gestiegen. Noch heute fällt es vielen Menschen schwer, daran zu glauben.

Am Wochenende trafen sich in Berlin Tausende dieser Ungläubigen. Sogenannte „Corona-Gegner“. Was für ein bescheuertes Wort. Schließlich gibt es kaum Menschen, die Corona toll finden und ähnlich dem „Apple Hype“ an „Corona-Super-Stores“ anstehen, um das neueste Virus zu erwerben… Außer interessanterweise Menschen, die händchenhaltend ohne Hygieneschutz gemeinsam gegen Corona-Maßnahmen anschreien und dadurch fröhlich das Virus verbreiten, gegen das sie vorgeblich sind…

Natürlich nervt Maskentragen. Noch mehr nervt sogar ein neuer Menschenschlag von „Masken-Faschos“, die jeden aggressiv beschimpfen, dessen Maske ein wenig verrutscht ist. Am allermeisten aber nerven Menschen, die ohne belastbare Beweise zu wissen glauben, dass Hygiene-Maßnahmen ein Instrument zur Aushebelung der Demokratie und zur Errichtung einer Bill-Gates-Diktatur sind…

Sicher – nicht alle Hygiene-Maßnahmen ergeben Sinn. Warum muss ich im Restaurant eine Maske tragen – am Tisch aber nicht? Warum muss ich in Spanien auf der Straße eine Maske tragen – aber am Strand nicht? Warum dürfen Flieger vollbesetzt sein – Theater aber nicht? Gibt es wirklich eine Übersterblichkeit durch Corona? Es gibt nicht immer befriedigende Antworten. Das muss man aushalten. Leider ist die Kunst des Nichtwissens stark auf dem Rückzug. Da lobe ich mir Ekel Alfred, der schon in den 70er Jahren wusste: „Wenn man keine Ahnung hat – dann hält man bescheiden die Schnauze!“

Warum wir rassistischer werden müssen!

Ein Begriff dominiert in der Rassismus-Debatte: „Bio-Deutscher“. Bio klingt nach Bioladen, Bio-Lebensmittel, Bio-Landwirtschaft. Der Bio-Deutsche ist der reine Deutsche, nicht verdorben durch Glyphosat – wie diese ganzen Migrantenbälger, die analog zur konventionellen Landwirtschaft folgerichtig „konventionelle Deutsche“ heißen müssten.

Wo es Bio-Deutsche gibt, gibt es natürlich auch „Demeter-Deutsche“. Das sind dann die ganz reinen Deutschen. Getreu dem geistigen Vater der Demeter-Landwirtschaft, Rudolf Steiner (auch ein ausgewiesener Rassist), ist der Demeter-Deutsche Abkömmling edler, blonder Germanen, die „biologisch-dynamisch“ in gesunden, deutschen Wäldern im Einklang mit der Natur hausten.

Es wird Zeit, den Rassismus einfach mal zu Ende zu denken. Dankenswerterweise macht die Stuttgarter Polizei das Thema „Stammbaumforschung“ wieder hoffähig. Vielversprechende Ansätze der Stammbaumforschung gerieten ja nach 1945 in Vergessenheit. Insofern ist es ein Glück, dass auch die AfD „ausmisten“ (Markus Frohnmaier, AfD) möchte, wenn sie „an die Regierung kommt“. Leider sind auch in den Reihen der AfD zu viele „konventionelle“ oder „Bio“-Deutsche, die dem neuen „Demeter-Deutsch-Reinheitsgebot“ nicht genügen.

Denn die Demeter-Deutschen wurden durch Ausländer verunreinigt. Als erstes waren es Kelten – also Gallier, Franzosen und Froschfresser. Dann kamen Slawen, also Ost-Ossis, Polen, Litauer, Russen und wie die Autodiebe sich sonst noch so nannten. Seither wurden die Wälder gerodet, die deutsche Natur zurückgedrängt, der deutsche Geist verkrüppelt, die Bevölkerung „ausgetauscht“.

Es wird Zeit, gründlich „auszumisten“. Stammbaumforschung in Kombination mit Gen-Tests muss zeigen, wer in Deutschland bleiben darf. Sicherlich wird es Menschen geben, die nur 50, 60 oder 70 Prozent Demeter sind. Da gibt es Ausnahmeregelungen, also ein Bleiberecht, wenn sie sich von unreinen Anteilen trennen: denkbar wäre eine Hand, ein Arm oder ein Bein. Grenzfälle (zwischen 40 und 50 Prozent Demeter-Deutsch) könnten auch beide Arme und Beine verlieren…

Endlich sind die Demeter-Deutschen dann unter sich. Alle 29 von ihnen. Die Natur erholt sich. Die Wälder gesunden. Deutschland den Demeter-Deutschen!

Warum wir die Reichen schützen müssen!

Vor einiger Zeit traf ich im Zug einen alten Bekannten. Einen Multimillionär. Er schien am Boden zerstört und stammelte nur: „Steuer!“ Die Erbschaftssteuer gefährde seinen Betrieb, und damit letztlich auch ganz Deutschland.

Nun habe ich ein großes Herz für Narzissten. Eine Vielzahl von Studien belegt allerdings, dass die Vermögens-Verteilung in Deutschland eine der Ungerechtesten der Welt ist. Und dass Deutschland ein Steuerparadies für Vermögende ist. Sogar die turbokapitalistischen USA generieren fünf Mal mehr an Vermögensabgaben (gemessen am BIP) als die Bundesrepublik!

Leider steigt die Lebenszufriedenheit nicht mehr an, wenn man mehr als etwa 60.000 Euro im Jahr verdient. Multimillionäre schießen also weit über das Ziel hinaus – mit drastischen Konsequenzen. Der Multimillionär Alexander Falk (Stadtplan-Falk-Erbe) etwa muss jetzt in den Knast, weil er einem gegnerischen Anwalt ins Bein schießen ließ. Eine fast artistische Leistung: So kann man sich durch einen Schuss ins fremde Bein selbst ins Knie ficken!

„Aber eine Vermögenssteuer vernichtet Arbeitsplätze!“ schallt es gern aus den Betroffenen-Villen. Weil viele große Vermögen in Deutschland in Familien-Unternehmen stecken, müssten diese Arbeitnehmer entlassen, um die Steuer zu bezahlen. Nun heißt es allerdings „Arbeitnehmer“ und nicht „Geisel“. Unternehmen entlassen, wenn sie nicht mehr profitabel sind. Und nicht, um sich am Staat zu rächen. Zumal es Steuerzahlungs-Modelle gibt, die Unternehmen nicht direkt belasten.

Was das Erbe angeht: Wie viele Familien wären heute noch intakt und nicht bitter verfeindet, wenn es nichts zu erben gegeben hätte? Stichwort Aldi… All das wollte ich ihm eigentlich sagen. Doch dazu kam es nicht. Er ließ mich nicht einmal zu Wort kommen. Als wir uns verabschiedeten, meinte er: „Es war so schön, diesen Dialog mit dir zu führen…“ Wie gesagt: Ich habe ein Herz für Narzissten.

Warum Europa Extraschichten macht!

Ein Bankier erschlägt Kundin mit Münzstrumpf – jetzt steht er vor Gericht in Wien… Als ich das las, dachte ich: Endlich mal ein Banker, der weiß, welche Waffe sich für einen Finanzgauner gehört! Und in seltener Ehrlichkeit seinen ruinierten Kunden nicht mehr bettelarm weiterleben lässt – so wie andere Finanzprodukt-Räuber das gerne tun.

Zwar wurde beim jüngst beendeten Brüsseler EU-Gipfel niemand mit einem Geldstrumpf erschlagen – Versuche gab es im übertragenen Sinne trotzdem. Denn die Länge des Gipfels hatte auch mit der Kleingeistigkeit einiger der Beteiligten zu tun. Die gute Nachricht ist: Diesmal waren nicht die Deutschen die Blockierer. Sondern eine Gruppe von Regierungschefs, die sich (zu Unrecht) die „Sparsamen“ (Niederlande, Österreich, Dänemark, Schweden, Finnland) nennen. Bedrückender Weise alles Nationen, die man im weitesten Sinne als Germanen einordnen muss, deren Beherrschung der deutschen Sprache in den letzten Jahrhunderten dermaßen litt, dass sie irgendwann so tun mussten, als hätten sie eigene Identität und Sprache. Bis auf die Finnen, von denen niemand weiß, woher sie kommen und was sie wollen. Was nicht weiter verwundert bei einer Nation, für die nur „Sauna-Aufgüsse“ noch wichtiger sind als „Gummistiefel-Weitwurf“ und „Eislochbaden“…

Gerade die Niederlande und Österreich, die in Teilbereichen Steuerparadiese sind und damit Parasiten am Wohlstand anderer Nationen, enttäuschen mit ihrem Geiz. Schließlich haben die Südländer unter anderem deshalb so hohe Bilanzdefizite, weil sie dem Norden auch noch den letzten Mist abkaufen. Lässt man gute Kunden am ausgestreckten Arm verhungern, ist das eigene Ende vorprogrammiert. Es erinnert ein wenig an ein Ehepaar, das keine Kinder kriegt, um das Erbe nicht teilen zu müssen…

Das musste auch der Wiener Banker schmerzlich lernen: Tote Kunden eröffnen keine neuen Konten!

Warum Google die Weltherrschaft erringt!

Mein SMS-Chatverlauf wird immer internationaler. Ich bin schwer beeindruckt, in welchen Sprachen ich kommuniziere. Neuerdings sogar auf Polnisch. Nun bin ich des Polnischen nicht wirklich mächtig, aber es gibt ja den Google Übersetzer. „Wann kommst du? Wir freuen uns auf dich!“ schreibe ich einer polnischen Bekannten, und um sie zu beeindrucken, jage ich diesen Satz durch Google Translate. Genau wie ihre polnische Antwort, welche übersetzt lautet: „Ich komme 13 Stunden!“

Ich hoffe, dass sie nicht ganz so lange bleibt und dass das Programm „um 13 Uhr“ meint – leider scheint also auch Google des Polnischen nicht wirklich mächtig, was ich als Pole eine ziemliche Sauerei fände… Überhaupt scheint Google mit dem Erlernen von neuen Sprachen ähnlich lustlos umzugehen wie ich mit dem Erlernen von Computersprache – mit dem Unterschied, dass ich kein Übersetzungsprogramm für Java anbiete. Neben Polnisch hat Google dem Vernehmen nach auch keine Lust auf Spanisch, Englisch oder Chinesisch zu haben. Oder jede andere Sprache. Wie sonst käme es zu folgenden Übersetzungsfehlern: Auf einer Speisekarte der Kanaren wird „Spanisch Reis mit Zollbeamter“ angeboten. Chinesische Schilder bieten hanebüchene Übersetzungen: Die Behindertentoilette heißt „Toilet for deformed“ – die „Deformiertentoilette“ und die Speisekarte bietet „Fuck the duck until explode“ (die Ente bis zur Explosion begatten…)

Auch deutsche Unternehmen haben manchmal ein schlechtes Händchen mit Übersetzungsprogrammen. Die Stellenanzeige für einen „Baustellenleiter“ inseriert nach „Erection Supervisor“. Und die Anfrage an einen englischen Reiseanbieter „Kann man die Reise auch mit Führer buchen?“ wird beantwortet mit: „It is not possible to book a trip with Herr Hitler…” Und da ist es wiederum völlig in Ordnung, dass meine polnische Freundin nur 13 Stunden bleiben möchte…

Warum wir die Kamele heilen müssen!

In Saudi-Arabien eröffnet jetzt ein neues Kamel-Krankenhaus. „Sieh an,“ dachte ich, als ich das las, „endlich kümmert sich auch mal jemand um die vielen Kamele. Hat dieses Krankenhaus eigentlich auch eine psychiatrische Abteilung?“ Wie schwer wog dann meine Enttäuschung, als sich herausstellte, dass die Klinik tatsächlich Dromedare behandelte, die in Arabien als Rennkamele mehrere Millionen Euro wert sein können.

„Was ist mit den anderen Kamelen?“ fragte ich mich. „Müssen die weiter unbehandelt durch die Gegend laufen?“ Etwa die türkischen Richter, welche den Journalisten Deniz Yücel jetzt zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilten – mit einer derart an den Haaren herbeigezogenen Begründung, dass Münchhausens Lügenmärchen im Vergleich wie eine Dokumentation wirken. Oder das türkische Oberkamel in Ankara – warum muss das weiterhin unbehandelt an seiner narzisstischen Störung leiden?

Kamele waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Sie besetzen mittlerweile Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Politik. Aber nicht nur dort werden sie gesichtet. Am Ballermann auf Mallorca sind vermehrt Kamele aufgetaucht, die ohne Maske und Sicherheitsabstand Party machten. Kamele auch in der polnischen katholischen Kirche, welche die Errichtung „schwulen-freier Zonen“ vorantreibt und dabei völlig vergisst, dass es ohne Schwule (gerade im antiken Griechenland) keine Wiege der Zivilisation gegeben hätte. Sogar die Kontrollinstanzen der hessischen Polizei scheinen von Kamelen unterwandert. Wie sonst kann es sein, dass die Computer jeden dahergelaufenen Rechtsextremen mit Informationen versorgen, solange er nur das richtige Nazi-Kamel kennt. Das Potential für eine Kamel-Klinik ist gigantisch.

Und dann ist da noch Donald Trump, der selbstredend in keiner Kamel-Liste fehlen darf. Natürlich weiß ich, dass dieser Vergleich zutiefst unfair ist. Auf der einen Seite ist da ein dumpfes, ahnungsloses Tier ohne jegliche Peilung– und auf der anderen Seite das Kamel…! Letzterem kann man eigentlich nur vorwerfen, dass es Menschen nicht häufig genug anspuckt…

Warum Milchprodukte uns überleben!

In der Tiefsee fanden Forscher jetzt eine Quark-Verpackung von vor 30 Jahren – komplett erhalten! Was werden Außerirdische, welche die Erde lange Zeit nach dem Ende der Menschheit besuchen, noch von unserer Zivilisation vorfinden? Quarkpackungen von Aldi! Was werden sie daraus schließen? Vielleicht: „Jaja, die Menschheit – irgendwie kam sie nicht aus dem Quark!“

Schon Goethe wusste: „Getretener Quark wird breit, nicht stark“ – und der geneigte Beobachter ist schockiert, dass der große Dichter schon vor 200 Jahren Internet vorhersah! Die Bedeutung des Quarks wurde lange Zeit komplett unterschätzt. Schließlich besteht alle Materie letztlich nur aus Quark. Genauer gesagt Quark im Plural, also Quarks. Quarks sind winzige Elementarteilchen. Sie unterteilen sich in Quarks und Anti-Quarks. Anti-Quark… bereits bei der Entstehung des Universums standen also Veganer auf der Matte…Welche die Quarks nervten mit irgendwelchen hinterfotzigen Sprüchen wie: „Wusstest du, dass Milch den Darm komplett verklebt?“ Vermutlich sorgten die Anti-Quarks dafür, dass die Quarks dann reguliert wurden. Jedenfalls besteht ein Proton – immerhin einer der Bestandteile eines Atoms – aus zwei Up-Quarks und einem Down-Quark. Ich stelle mir vor: Up-Quarks sind noch gut drauf und machen Party, während ein Down-Quark das Gegenteil tut. Vielleicht weil das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

Down-Quarks finden wir auch im Internet. Attila Hildman etwa, der als Veganer natürlich gleichzeitig ein Anti-Quark ist und somit Einsteins „Relativität der Gleichzeitigkeit“ eindrucksvoll beweist. Sogar ein Anti-Quark kann also ganz viel Quark verbreiten.

So straft dann der „Tiefsee-Quark“ auch die Bibel Lügen: Am Anfang war nicht das Licht, sondern Quark. Am Ende ist nicht das Jenseits, sondern auch nur Quark! Und in der Mitte, wie diese Zeilen beweisen… Quark!

Warum wir nie was von der Provision sehen!

Seit einiger Zeit ist im Versicherungswesen ein „Provisionsdeckel“ im Gespräch. Allein das Wort: Deckel! Das klingt schon mal mies, so nach Mietdeckel, einen auf den Deckel kriegen, gedeckelt sein, die Decke fällt auf den Kopf – und weil es so mies klingt, kämpft jetzt auch die FDP dagegen, weil es in einem freien Land nun mal keine Deckel geben darf, außer für alte Damen mit Hut. Schließlich braucht jede Schachtel einen Deckel. Haha.

Doch warum wollen die anderen Parteien die armen Versicherer deckeln? Weil Provisionsverkauf im Bereich etwa einer Kapital-Lebensversicherung gewisse, nun ja, Interessenkonflikte mit sich bringt. Interessenkonflikte sind ein verbreitetes Phänomen: Wenn eine Frau sich das belanglose Gerede ihres zukünftigen Chefs anhört und lieber mit einer Freundin Kaffee tränke, hat sie einen Interessenkonflikt. Wenn ich Donald Trump gegenüberstehe und eine geladene Pistole in der Hand halte, habe ich einen Interessenkonflikt… Wenn ein begnadeter Verkäufer von einer Bank gut bezahlt wird und einem ahnungslosen Verbraucher Produkte unterjubelt, gegen die Wirecard-Aktien eine lohnende Geldanlage sind, dann hat auch er einen klitzekleinen Interessenkonflikt.

„Was ist eigentlich eine Provision“, frage ich einen Bekannten, der als „Strukki“ (Strukturvertriebler, eine Art legales Schneeballsystem für Versicherer) unterwegs ist. „Nun“, meint er nach einigem Nachdenken, „es kommt aus dem Lateinischen. ,Pro‘ heißt ,für‘ und Vision sollte klar sein. ,Für die Vision‘ also.“ „Für welche Vision?“ frage ich. „Für die Vision meines Porsche,“ sagt er lächelnd und startet per Bluetooth die Standheizung seines 911ers. „Ja, aber was habe ich als Verbraucher davon?“ möchte ich wissen. „Denk mal nach,“ meint er. „Pro-Vision. Vision heißt Sehen. Weil die Provision für den Vermittler ist, sieht der Kunde davon nichts. Außer mich im Porsche – ist das etwa kein schöner Anblick?“ In dem Augenblick ärgere ich mich, dass ich keinen Mülleimer-Deckel in der Hand halte. Aber dann hätte ich wiederum einen Interessenkonflikt…

Warum ich jetzt weiß, wie man ein Kind kriegt!

Neulich musste ich vor einigen Klinik-Untersuchungen einen COVID-Test machen. Die Schwester in der Charité befahl mir, den Kopf in den Nacken zu legen und stieß ein etwa 20 Zentimeter langes Watte-Stäbchen gefühlt einmal durch die Nase bis mitten ins Gehirn. Es tat verdammt weh. Noch schmerzhafter war nur ihr Kommentar: „Jetzt wissen Sie, wie es sich anfühlt, ein Kind zu kriegen – und das war nur ein halbes Kind!“

Um ehrlich zu sein habe ich noch nie das Bedürfnis verspürt herauszufinden, wie es ist, ein halbes Kind zu kriegen. Weder ein halbes noch ein viertel noch ein achtel Kind. Ich will noch nicht einmal wissen, wie es ist, ein 128stel Kind zu bekommen. Die meisten Männer haben nur ein sehr geringes Interesse an frauenspezifischen Erfahrungen, wie man schon an der mangelnden Begeisterung fürs Abwaschen merkt… Bevor ich jetzt in die Machokasse einzahle, möchte ich versichern, dass ich in meinem Leben schon viele Tausend mal abgewaschen habe – was meine Begeisterung allerdings auch nicht spürbar steigerte.

Wer weiß, ob Schwester „Rabiata“ (wie ich sie nenne) meine Bildung in dieser Hinsicht nicht weitertreiben möchte? Vielleicht lässt sie bei der Blutabnahme das Blut einfach laufen, bis ich nach einem Blutverlust von 3,5 Liter leicht anämische Tendenzen zeige, die sie dann kommentiert mit: „Jetzt wissen Sie, wie es ist, die Regel zu kriegen – und das war nur ne halbe Regel!“

Ich gerate ins Grübeln, ob ich der Schwester nicht im Gegenzug eine männerspezifische Erfahrung bescheren kann. Ich könnte beispielsweise eine an eine große Mausefalle angelehnte Konstruktion basteln. Wenn sie dann um die Ecke kommt (etwa mit dem Blutabnahme-Eimer), tritt sie auf einen Auslöser, der mithilfe einer Feder ein langes Holzbrett hochspringen lässt, das ihr vom Becken bis zur Nase an den Körper haut. Das kommentiere ich dann mit: „Jetzt wissen Sie, wie es ist, mit einer Morgenlatte an die Schlafzimmertür zu knallen – und das war nur ne halbe Latte…“

Warum jetzt fast alle die Grundrente kriegen!

Es gibt Gründe für eine Grundrente. Einige wenige von Altersarmut Betroffene erhalten jetzt etwas mehr Geld. Das ist gut und richtig. Einige, die es nicht so nötig haben, erhalten ebenfalls mehr Geld. Ob auch das gut und richtig ist, ist unklar. Das generelle Problem der Altersarmut aber wird mit viel Getöse so geschickt umschifft, dass zumindest in der Sozialpolitik Kreuzschifffahrten wieder erlaubt zu sein scheinen…

Laute Kritik gibt es auch an der Finanzierung der Grundrente – eine Milliarde im Jahr Mehrkosten müssen aus dem Bundeshaushalt bestritten werden. Das wiederum ist ein erstaunliches Getöse, weil niemand auch nur ansatzweise weiß, woher etwa die neun Milliarden für die Lufthansa nebst den etwa 100 Milliarden für andere teure Hobbies der Deutschen wie Bankenrettungen oder Cum-Ex-Geschäfte herkommen sollen.

Pikanterweise gehörte zu den Investoren in diese Cum-Ex-Geschäfte (die den Staat geschickt um Geld betrogen) auch Clemens Tönnies! Nicht nur in seinen Schlachthöfen tendiert Tönnies also zu einer eher schmuddeligen Hygiene… Mit Cum-Ex-Geschäften generierte eine ganze Reihe sehr wohlhabender Menschen ein hübsches Extra-Einkommen, gewissermaßen eine Grundlos-Rente. Tönnies gehörte übrigens nicht dazu. Er schaffte es tatsächlich, mit Cum-Ex Geld zu verlieren – es gehört anscheinend doch mehr dazu, einen Staat zu schlachten als ein Schwein…

Gründe für eine grundlose Grund-Rente fand auch Sigmar Gabriel, der gerade drei Monate bei Tönnies als gutbezahlter Berater arbeitete. Einige in der SPD sind jetzt der Meinung, dass Tönnies die demokratischste Schlachterei der Welt ist: Die Schweine werden nicht nur getötet, sie dürfen auch als Berater tätig sein und CEO werden! So kommt die Grundrente doch noch zu (fast) allen!

Während es um die Grundrente also sehr viel Getöse gibt, wird die Grundlos-Rente eher still gewährt…

Warum Fleisch etwas für die Elite ist!

„Billig-Fleisch muss erhalten bleiben, damit auch ärmere Menschen es sich leisten können,“ lautet ein Argument der Fleisch-Industrie. Das ist falsch. Denn der billige Preis ist kein echter Marktpreis – er ist hochgradig subventioniert. Subventioniert durch die Gesellschaft, die die Folgekosten durch die Produktions-Umweltbelastung trägt. Subventioniert durch die Krankenkassen (und damit wieder die Gesellschaft), die die Corona(und andere)-Erkrankungen der Arbeiter behandeln müssen. Subventioniert nicht zuletzt durch die Bewohner des Kreises Gütersloh, die jetzt feststellen, dass sie an der Ostsee noch unwillkommener sind als afrikanische Flüchtlinge…

Hier gilt es durch intelligente Regulierung gegenzusteuern. Als erstes brauchen wir eine Willkommenskultur für rumänische Wanderarbeiter, die zuerst mal in 5-Sterne-Hotels untergebracht werden. Das ist eine sinnvolle Konjunkturspritze für die durch den Tönnies-Skandal leidende Hotellerie in Gütersloh und Warendorf. Außerdem erinnert es an Mafia-Filme, in denen der (Tier)-Killer ja auch immer sehr nobel wohnt.

Dann darf in Deutschland nur noch Bio-Fleisch verarbeitet werden, das von Tieren stammt, welche von schwangeren Jungfrauen mit Delfinamuletten in Vollmondnächten sanft gestreichelt wurden, bis sie selig freiwillig aus dem Leben schieden. Allein diese Maßnahmen werden dafür sorgen, dass man sich irgendwann fragt: Leiste ich mir heute einen Neuwagen – oder lieber ein Steak?

Wird Fleisch also endgültig zum „Elite“-Fraß? Ja. Das ist richtig und gewollt. Schließlich ist Fleisch hochgradig ungesund. Indem nur noch die Elite es sich leisten kann, wird sie so effektiv reduziert. Der durch Fleisch verursachte Krebs (und das ist fast jeder Krebs!) wird zum Status-Symbol. Oder anders gesagt: Wenn Sie jemand richtig hassen, laden Sie ihn doch einfach auf ein Billig-Steak ein…!

Warum wir Aktien skeptisch sehen!

Was ist der Unterschied zwischen der Lufthansa und Wirecard? Kaum einer, beide finanzieren sich über „Luft-Buchungen“ in Milliardenhöhe – bloss, dass es bei der Lufthansa dafür immerhin Gutscheine gibt. Die Firma Wirecard, bei vielen Karten- und Online-Einkäufen als Zahlungsabwickler agierend, meldete jetzt aufgrund fehlender Gelder Insolvenz an, nachdem der Konzern zugeben musste, dass 1,9 Milliarden Euro auf den Phillipinen gar nicht existieren – das passiert eben, wenn ein Konzern nicht begreift, dass er trotz seiner Eigenschaft als Zahlungsabwickler noch lange nicht EZB heißt und Geld einfach so erfinden darf!

Was uns zu dem nächsten Rätsel bringt: Was haben die Finanzaufsicht Bafin und ein Vierjähriger gemeinsam? Beide glauben an Magie, und dass der nette Onkel doch noch ein Kaninchen oder eben 1,9 Milliarden Euro aus dem Hut zaubert. Bloß, dass der Vierjährige seltener enttäuscht wird… Gegen die Blindheit der Bafin ist sogar Stevie Wonder ein Adlerauge!

Immer deutlicher zeigt sich, dass ein Konzern, der immerhin den Aufstieg in den DAX schaffte, im Grunde auf einem riesigen Schneeballsystem basierte. Nun könnte man das auch positiv sehen: in diesen Zeiten der Erderwärmung und der Klimakatastrophe hat es etwas Tröstliches, dass wenigstens in der Finanzindustrie noch etwas so Kühles wie Schneebälle existiert…

Leidtragende sind Tausende geprellter Anleger – im Vergleich zu Wirecard war das Telekom-Desaster der Dotcom-Blase ein Sechser im Lotto. Der einzige „German Global Player“ am Finanzmarkt hätte eigentlich „German Globuli Player“ heißen müssen: Entsprechend dem Prinzip der starken Verdünnung homöopathischer Globuli wurden auch die Bilanzen bei Wirecard dermaßen verdünnt, dass man die Aktie demnächst in Apotheken erwerben kann: „Wirecardia Hochpotenz M-1,9 Milliarden“ hilft gegen deutsche Sparer am Aktienmarkt!

Warum wir österreichischer werden müssen!

Beim ganzen Jugendkult in diesem Land fällt es wohltuend auf, wenn junge Leute schon in frühen Jahren eine Alterskarriere anstreben. So wie Philipp Amthor, der schon vor der magischen Schallgrenze von 30 Jahren den Rückzug aus der Politik ansteuerte und den Weg vom Jungpolitiker zum hochdotierten Frühstücksdirektor in der Wirtschaft ohne Umwege über lästige, unterbezahlte Ministerjobs und dergleichen Plackerei erledigen wollte.

Nun ist die deutsche Politik parteiübergreifend gewissen „Nebenjobs“ nicht abgeneigt, um eine „Nähe zum wirklichen Leben“ und „den Belangen der Wirtschaft“ beizubehalten und nicht nur „politischer Fachidiot“ zu sein, weil man den Lehrerjob hasst und die Konzerne einen nicht wollen, so wie diese ganzen Linken-Politiker. Die richtigen Linken – nicht die Gerhard Schröders dieser Welt, die Engagement glorifizieren und über ihre hochdotierte Tätigkeit bei Rosneft die „Energiesicherheit des deutschen Volkes“ sichern wollen. Als Schröder das verkündete, soll er sogar nüchtern gewesen sein! Allerdings sah man noch die Sauna-Bank-Abdrücke in seinem Hintern, wo er grade mit Putin gesessen hatte.

Korruption hat viele Gesichter. Und auch in Deutschland eine gute Tradition: Im alten Preußen etwa wurde den Beamten nur etwa zwei Drittel des Geldes ausgezahlt, das sie benötigten. Den Rest mussten sie sich über „Nebentätigkeiten“ oder sogenanntes „Sporteln“ (Vergütungen, die der Empfänger einer Dienstleistung zu entrichten hatte) organisieren. Amthor und seine Gesinnungsgenossen müssen es ähnlich empfinden – schließlich beziehen sie nur „Diät“.

Natürlich gab es Gegen-Beispiele: Österreich-Ungarn etwa galt als dermaßen unbestechlich, dass man heute noch vom „Habsburg Effekt“ spricht – Bewohner auf dem Gebiet der ehemaligen Doppelmonarchie sind nachweislich unbestechlicher als Menschen, die in angrenzenden, häufig ehemals muslimischen Gebieten leben. Gut, dass die FPÖ da gegensteuert und gemeinsam mit den Amthors dieser Welt einer gelungenen Integration in die gute, alte osmanisch-türkische Bakschisch-Mentalität den Weg ebnet!

Warum wir nicht gewarnt werden!

Die Corona-App ist da. Als nachhaltiger Hypochonder habe ich sie mir natürlich sofort runtergeladen und siehe da: Schon drei Tage sind vergangen und ich hatte keinen Kontakt mit Infizierten. Sagt jedenfalls die App und leuchtet dazu auffordernd grün. Das birgt Gefahren. Das Spielkind in mir möchte sofort wissen, was ich tun kann, um mal eine Gefahrenmeldung zu erhalten, vielleicht eine gelbe – oder am besten eine ganz rote? Essen in Leer, Zuckerfest in Göttingen, beten in Frankfurt? Oder gleich auf Nummer sicher gehen und in einer Fleischfabrik anheuern?

Nun sind nicht alle so glücklich wie ich und waren in der Lage, zur eigenen und der Sicherheit des Vaterlandes die App runterladen zu können. Neben denen ohne Smartphone sind es vor allem jene mit älteren Handys. Auf Blackberrys, Huawei oder älteren IPhones vor dem 6s ist die Installation der App nämlich nicht möglich. So werden alle abgestraft, die der Umwelt und ihrem Geldbeutel etwas Gutes tun wollten und auch mit einem älteren IPhone oder einem Blackberry oder einem Huawei ganz gut durchs Leben kommen. Geizige Hypochonder sowie Ärmere und Ältere sind also die Leidtragenden.

Leider sind sie auch Hauptrisiko-Gruppe (bis auf die geizigen Hypochonder). Trump und die Firma mit dem angebissenen Apfel können feiern: Unsere Regierung hat eine Abwrackprämie für ältere IPhones sowie Blackberrys oder Windows Phone aufgelegt. Bloß dass es halt kein Geld gibt, sondern nur die Corona Warn App. Und dass die Ärmeren sie bezahlen dürfen – Sozialpolitik vom Feinsten. Die Diesel-Misere lässt grüßen. Aber hier liegt auch ein Potenzial. Wie wäre es, wenn man beim Eintauschen eines alten IPhones gegen ein neues noch einen alten Diesel geschenkt erhält? Den kann man dann zwar nur noch auf dem Land fahren – aber da ist die Ansteckungsgefahr ja sowieso am geringsten!

Happy Geld Show Talk am 29. Juni

…um 20 Uhr (90 Min) – der Late-Night-“Economedy”-Event am frühen Abend im Netz. Eine unterhaltsame Mischung aus Live-Online-Kabarett, einem interessanten Talkgast und anschließendem Austausch mit den Teilnehmern. Den Event findet ihr hier.

Warum die Künste in die Luft gehen!

Die Lufthansa hat es geschafft, sich von der Politik mit neun Milliarden Euro retten zu lassen. Das ist super – zumindest für die darbenden Aktionäre der Lufthansa. Super auch für Malta – wo etwa 8 Angestellte sechs Milliarden Gewinn für die Lufthansa erzielen – wenn es um Schattenfinanz-Zentren geht, sind Corona-Bonds auf einmal kein Problem mehr…

Wenden wir uns einer weiteren Branche zu, die zurzeit ihren Jahresurlaub nimmt. Und zwar das ganze Jahr: Die Kulturbranche. Sicher, man könnte sagen: Kultur ist unerheblicher Luxus. Man könnte auch sagen: Die Kulturbranche ist mit etwa 100 Milliarden Euro Wertschöpfung und 3 Prozent Anteil am BIP nach der Auto-Industrie die umsatzstärkste Branche in Deutschland. Und mit 1,7 Millionen Menschen, die in ihr arbeiten, sogar noch vor der Auto-Branche die personalintensivste. Aber auch die hat ja ein Rettungspaket erhalten: Eine Milliarde Euro… Und ein Hygiene-Konzept für Theater, das für eine unwirtschaftliche Auslastung der Spielstätten und in Folge für viele Insolvenzen sorgt. Aber so ist es nun mal – das Corona-Virus verbreitet sich in geschlossenen besonders stark, da muss man halt Abstand halten… 

Außer in der Luft, klar. In Flugzeugen gibt es keinen Sicherheitsabstand. Da wird gekuschelt, was das Zeug hält. Vielleicht kommt bald die neue Werbung: „Ihr Bordell hat geschlossen? Fliegen Sie Lufthansa!“ Die Lufthansa konnte halt überzeugend darlegen, dass nicht voll ausgelastete Flugzeuge unrentabel sind. Im Gegensatz zu, sagen wir, Theatern…

Zeit für Kreativität: Da das Virus sich in Flugzeugen anscheinend ja nicht ausbreitet, und da Kultur vollbesetzte Spielstätten braucht, greifen wir der leidenden Lufthansa unter die Arme und versehen jeden Flug mit einer Kulturveranstaltung. Dann ist die Frage nicht: Wie komme ich von A nach B? Sondern: Fliege ich mit den Symphonikern nach München, oder lieber im Kabarett nach Frankfurt? Oder gleich mit dem Ballett nach Palma? Das macht den Flug zwar ein wenig teurer, aber so kommen alle auf ihre Kosten!

Warum wir Rassisten sind!

„Warum hat ein Schwarzer weiße Handflächen?“ Antwort: „Damit er die Baumwolle nicht schmutzig macht!“ So etwas konnte man bis vor kurzem noch bei Facebook unter „Schwarzer Humor“ finden. Was ziemlich farbenblind ist – in Wahrheit ist dieser Humor natürlich nicht schwarz, sondern tiefbraun…

Besonders wichtig ist die gegenwärtige Rassismus-Diskussion für all jene total aufgeklärten, liberalen, gleichberechtigungswütigen Bürger. Leute wie mich. Die nicht frei von subtilem Rassismus sind. Die bis vor einigen Jahren noch Sprüche amüsant fanden wie: „Es heißt nicht mehr Negerkuss, sondern Schaumkuss mit Migrationshintergrund“. Diese Art Flachwitz ist mittlerweile so out wie Händeschütteln oder Gruppensex mit Fremden ohne Kondom und Mundschutz. Statt des beleidigten „Was darf man heute überhaupt noch sagen“ stünde uns vielleicht etwas Demut besser zu Gesicht – und eine leichte Unsicherheit.

Gottseidank gibt es auch schwarzen Humor, der wahr ist: „Schrecklich,“ sagte der Südstaaten-Sheriff, als er die schwarze Leiche mit den 23 Einschusslöchern betrachtete, „einer der fürchterlichsten Selbstmorde, den ich je gesehen habe…“ Oder dieses Zitat: „100 Weiße, die einen Schwarzen verfolgen – früher hieß das „Ku Klux Klan“ – heute „Golf“ (Tiger Woods, afroamerikanische Golflegende).

Vorbildlich in der Sprache ist erstaunlicherweise die Finanzwelt. Denn hier sind „schwarze Zahlen“ etwas Positives. Im Gegensatz zu roten Zahlen – was natürlich die Frage aufwirft, was Banken eigentlich gegen Indianer haben. Oder gegen Gewerkschafter… Aber auch hier gibt es einen Grenzbereich, wie folgende Anekdote illustriert: „Müller, als Buchhalter sollten sie die schwarzen Zahlen mit schwarzer Tinte schreiben.“ „Wir haben keinen schwarzen Füller.“ „Dann kaufen Sie einen, um Himmels willen!“ „Dann wären die Zahlen aber wieder rot…“