Warum es jetzt um die Wurst geht!

Wäre am nächsten Sonntag Wahl, erhielte Angela Merkel die absolute Mehrheit. Aber natürlich doch! Sicher! Jetzt hören Sie doch auf… Ach so, nein, natürlich nicht in Deutschland. Aber in Syrien. Oder Eritrea. Sogar Afghanistan wäre denkbar. Da lieben die Menschen unsere Kanzlerin. Eine gute Freundin von mir unterrichtet ehrenamtlich im Deutschen Theater Syrer in der deutschen Sprache. Als sie mit ihnen mal durch den Theatersaal ging und erwähnte, dass Angela Merkel öfters auf einem bestimmten Stuhl in der ersten Reihe sitzt, strich einer ihrer 30jährigen Schüler andächtig über den Samt…

Angesichts vieler unfähiger Regierungen erscheint Angie als kompetente Alternative! Und warum nicht? Wo steht geschrieben, dass ein Staatsoberhaupt nur für eine einzige Nation zuständig sein kann? In der Wirtschaft ist so etwas gang und gebe: Michael Diekmann etwa sitzt bei BASF, Linde, Siemens und Fresenius im Aufsichtsrat. Da könnte Angela Merkel doch auch im Aufsichtsrat von Syrien, Eritrea und Afghanistan sitzen. Wenn diese Länder ihrer Flüchtlinge zu uns exportieren, dann exportieren wir eben unsere Politiker zurück! Rache ist süß! Immerhin sind wir Chef-Exporteure der Welt. Da ist es doch nur konsequent, auch mal die Chefs zu exportieren! Positive Nebenwirkung: Ist Angie erst mal Mutti von Syrien, müssen die Menschen nicht mehr so weit fliehen, wenn sie zu ihr wollen. Das spart Ressourcen und Stress in Bayern.

Und wenn die Menschen dann sagen: Nein, immer nur die Merkel, das ist es nicht, wir brauchen auch etwas erbitterte Opposition. Kein Problem: dann schicken wir Horst Seehofer hinterher!