Warum wir nicht mehr fliegen!

Die Umweltbundesamt-Chefin will uns den Traum von Fliegen kaputt machen. Ok? Nicht ok. Umwelt hin, Umwelt her, aber wie bitte kommen wir denn sonst alle nach Malle? Mit Zwang kommt man da nicht weiter, zumal Lufthansa vermutlich argumentiert, dass eine Kerosinsteuer deutsche Fluggesellschaften am härtesten trifft, welche dann von staatlich subventionierten Arabern aufgekauft werden, denen die Umwelt so was von egal ist…

Eher sollte den Leuten das Fliegen möglichst freiwillig madig gemacht werden. Der Flughafen München geht mit schönem antidiskriminierendem Beispiel voran: Jeder Flugpassagier wird dort ohne Ansehen der Person von vornherein als Terrorist behandelt. Auch Fluggesellschaften müssen jedoch möglichst gemein zu ihren Kunden sein – hier ist viel von Ryanair und Easyjet zu lernen.

Der Mensch wird dann im Flugzeug zur Verantwortung erzogen. Statt Spielfilmen laufen nur noch Dokus mit ehemals blühenden, jedoch mittlerweile verwüsteten Landschaften – alle paar Minuten blinkt der Schirm auf mit einem „Daran sind Sie schuld!“ Positive Botschaften wie etwa „Fliegen kann Holland überfluten!“ sind zu vermeiden. „On-Board-Workshops“ im Stile der Anonymen Alkoholiker(„Anonyme Flugpassagiere“) vermitteln ein Problembewusstsein. Jeder Fluggast steht auf und stellt sich vor: „Hallo, mein Name ist Thomas, ich bin Flugpassagier.“ „Hallo, Thomas“, erwidern die anderen im Chor, und die Seminar-Leiterin (ehemals Stewardess) fragt mitfühlend: „Bitte erzähl uns doch mal, Thomas, warum du die Erde so sehr hasst, dass du sie zerstören willst?“

Nachdem sich alle den ganzen Flug über mit den Folgen ihres Handelns beschäftigt haben, gibt es zum Abschluss eine kleine amerikanische Versteigerung zur Begrenzung der Umweltfolgen. Der Meistbietende erhält von der Fluggesellschaft einen neuen Grill für den nächsten Urlaub auf Balkonien!