Warum wir uns nach dem Terror sehnen!

Der Terror ist da! „Allahu-Akbar“-schreiende Wahnsinnige greifen „uns“ an. Selbstmordattentäter mitten in Deutschland. In Franken obendrein, sonst nur bekannt für Weinköniginnen, Bratwürste und Markus Söder. Nur in München, das war kein Terror. Das war „ganz normaler Amok“. Und Deutschland atmete erleichtert auf. Zumal die armen Opfer mehrheitlich Migrationshintergrund hatten. Vermutlich schämen sich einige Verfassungsschutz-Freunde des NSU bereits, dass es nicht ihre Idee war…

Warum ist es eigentlich so wichtig, ob ein Angriff einen „islamistischen Hintergrund“ hat oder nicht? Weil man sich dann mehr gruseln kann? Weil wir uns heimlich danach sehnen, kollektiv Opfer des Islamismus zu werden? Für die Opfer ist es nämlich egal. Wie ich der Zeitung entnehme, riefen die Attentäter nicht nur „Allahu Akbar“, sondern hatten auch massive psychische Probleme (was wahrscheinlich auf die meisten Anhänger des IS zutrifft). Wenn ich ohnehin vorhabe, mich umzubringen, macht es natürlich Sinn, vorher zum Islamismus zu konvertieren – schon wegen der zu erwartenden Jungfrauenschwemme.

Aber es gab Terror, und das ist schrecklich. Unschuldige wurden verletzt. Gottseidank starb bislang niemand am IS-Terror in Deutschland (außer den Attentätern selbst). Aber Menschen sterben jeden Tag. Häufig unfreiwillig. Durch Mord und Totschlag kamen allein im letzten Jahr gut 2000 Menschen ums Leben. Die allermeisten wurden von Verwandten umgebracht. Wesentlich wahrscheinlicher als der Angriff eines Allah-trunkenen Dunkelhäutigen ist also der Angriff eines Alkohol-trunkenen Dünnhäutigen. Der wahre Terror hat nämlich meist privaten Charakter – wobei natürlich der besoffene Kampfschrei „Allahol-Bar“ auch ein wenig nach islamistischer Parole klingt. Vorsicht bei Straßenfesten ist also angebracht – aber wenn der Schwiegervater kommt, halten Sie lieber das Pfefferspray bereit!