Warum wir jetzt viral gehen!

In China gibt es ein neues Virus – das Corona-Virus. Verbreitet wird es insbesondere von panischen Nachrichten-Postillen an panische Leser, die daraufhin China-Restaurants als Vororte der „rätselhaften Lungenkrankheit“ panisch meiden. Werden wir jetzt wieder „SARSisiert“, verEHECkt oder „Schweinegrippisiert“?

In erster Linie verbreitet sich der Virus natürlich im Netz. Geht also viral. Es gibt 993 Millionen Treffer, wenn man in die Suchmaschine „Corona-Virus“ eintippt. Zum Vergleich: „Influenza-Grippe“ erzielt noch nicht einmal ein Prozent davon! Todesfälle durch Corona: bisher 100 (in China bei einer Bevölkerung von 1,2 Milliarden). Todesfälle durch die Influenza allein in Deutschland: Circa 25.000 jedes Jahr! Wir benehmen uns ein wenig wie der Alkoholiker, der nach der 2. Flasche Wodka täglich erschreckt beschließt, mit dem Rauchen aufzuhören. Das er noch nicht mal angefangen hatte… Oder wie Sigmar Gabriel, der immer wieder gesagt hat, dass die SPD dahin gehen müsse, „wo es brodelt, da wo es manchmal riecht, gelegentlich auch stinkt“ – und der jetzt folgerichtig bei der Deutschen Bank im Aufsichtsrat landete.

Doch wie kann sich der erschreckte Deutsche gegen die chinesische Gefahr wehren? Reicht es, das Huawei-Handy zu zertrümmern? Gilt das Erschießen eines Chinesen ohne Mundschutz als fremdenfeindlicher Totschlag oder als medizinische Vorsorgemaßnahme? Ist jetzt nicht jeder eine potentielle Gefahr, der hustet? Muss jeder Huster niedergerungen und in Quarantäne gesteckt werden, bis man auf Nummer sicher ist, dass sie/er keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt? Darf man das mit Jens Spahn auch machen, ohne dass er hustet?

Gottseidank gibt es gegen die Corona-Krankheit einen Impfstoff. Er kommt aus Mexiko, ist alkoholgelöst und am gleichlautenden Namen zu erkennen. Vor, während oder nach den Mahlzeiten eine Ampulle oral spritzen – schützt nicht hundertprozentig, entspannt aber die Lage…