Oktober 2016

Wie die Berliner S-Bahn die Welt rettet!

Grauenhaft: Die Wirbeltiere sterben aus. Auch ich verspüre in letzter Zeit vermehrt Rückenschmerzen und frage mich, ob die Natur mir die Wirbel nimmt. Vielleicht sterben nicht nur Wirbeltiere, sondern Wirbel an sich aus? Werden wir zu Wirbellosen, weil wir nicht mehr genug Rückgrat für den Erhalt des Planeten haben?

Einer der Hauptgründe für diese Tragödie ist laut WWF der hohe Fleischkonsum. Ein Mehrheit der Wirbeltiere stirbt also aus, weil andere Wirbeltiere von den derzeit dominierenden Wirbeltieren gegessen werden – eine Art Wirbel-Domino-Effekt! Doch genug der hohlen „Wirbologie“ – es ist Zeit für Gegenmaßnahmen.

Vorbild kann hier die Berliner S-Bahn sein. Diese weitet nämlich ihre Baustellen aus – seit gestern geht so gut wie nix mehr. Das kann man beklagen – andererseits: Hier wird der Hektik-Hunger des „Homo Sapiens Wirbel-Kannibalis Berlinensis“, des Wirbeltier-kannibalisierenden Berliners, gedämpft. Da naturgemäß zeitgleich die Straßen verstopft sind und die Flugbegleiter streiken, ruft uns der Verkehr zu: Macht einfach mal halblang! Entschleunigt euch! Das S der Bahn steht nämlich nicht für „Schnell“-Bahn – es steht für „Sacklangsame-Sachte-Slow-Bahn“ – also die Triple-S-Klasse!

Der derart entschleunigte Berliner kommt so kaum oder nur sehr langsam und kurz zur Arbeit, weil er ja gleich wieder den langen Heimmarsch antreten muss. Oder er bleibt gleich daheim und schaut aus dem Fenster. Das dämpft den Hunger noch mehr, so bessern sich die CO2-Bilanz der Stadt und der Fleisch-Überkonsum. Die Wirbel der Menschen und die Wirbeltier-Populationen erholen sich.

Alles andere wäre aber auch wirklich wahnsinnig. Dann werden die Artenvielfalt, die Lebensgrundlage und die Wirbel der Menschen im Stress Bandscheibchen-weise abgetragen und wir verwandeln uns in eine Unterart der Weichtiere: die Schädellosen!

 

Wie Halloween jetzt doch noch gelingt!

Was trage ich nur zu Halloween? Neulich wurde ich nämlich Opfer einer Horror-Clown-Attacke. Schrecklich! Ein Mann mit grauenhaft verzerrter Maske und hässlicher Frisur schrie böse Dinge – es dauerte etwas, bis ich Donald Trump im TV erkannte. Eine Welt mit Trump, Putin, Erdogan, Kim Jong-un und so weiter braucht nun wirklich nicht noch mehr Horror-Clowns!

Gruseln ist für viele ein angenehmer Kick, aber die Horror-Clowns treiben es schlicht auf die Spitze. Allerdings wird die Situation auch für kriminelle Spaßmacher mittlerweile brenzlig. In Lichterfelde wurde vor zwei Tagen ein Horror-Clown niedergestochen. Von einem Bekannten, der ihn nicht erkannte. Wie auch? Die Gefahr geht also in beide Richtungen. Der Horror-Clown könnte völlig harmlos sein und Opfer ängstlicher Freunde werden. Oder eben andersrum.

Das diesjährige Halloween-Kostüm ist also heikel. Horror-Clown scheidet aus. Was ist mit anderen Kostümen? Ist der 1,20 Meter große Sensenmann wirklich Drittklässler? Oder Zwerg mit scharfer Waffe? Welche Kostüme signalisieren eindeutig: Hallo, ich bin harmlos? Auf keinen Fall darf man etwas in den Händen halten, was irgendwie nach Waffe aussieht. Also keine Pistolen, Morgensterne oder Nudelhölzer. Am besten sind Hexen und Zombies mit Staubwedeln, die bei „Süßen oder Saurem“ kurz die Tür abstauben!

Das Horror-Fest Halloween hat sich übrigens aus den USA zu uns herüber geflüchtet. Man könnte auch mal überprüfen, ob der Asylstatus überhaupt noch eine Berechtigung hat…? Wenn diese Welt eins nicht braucht, dann sind es noch mehr schlechte Scherze! Andererseits: Tragen wir im Leben nicht schon genug hässliche Masken? Angespannte, genervte Gesichter auf dem Weg zur Arbeit, verzerrte Fratzen in unseren Beziehungskrisen, ängstliche Masken angesichts unserer Sterblichkeit? Ich werde zu Halloween einfach ein entspanntes, gut gelauntes Gesicht tragen. Das wird ein Schocker!

Warum wir jetzt keine Geldsorgen mehr haben!

Es ist nicht nur ein kleiner Sturm. Oder ein mittleres Desaster. Nein, ein regelrechter Weltuntergang braut sich da zusammen, nur vergleichbar mit anderen veritablen Weltuntergängen wie dem Massensterben der Wale, einer Ebola-Epidemie in Dortmund oder einem aus Terrorfurcht abgesagten Oktoberfest.

Die Lage ist nach wie vor brenzlig: Eine Ikone der deutschen Wirtschaft ist in Gefahr: Die Deutsche Bank! Ein Skandal nach dem anderen erschüttert das Traditionshaus – der Aktienkurs ist dermaßen im Keller, dass neulich sogar der türkische Präsident über einen Erwerb der Bank sinnierte. Denkbar, dass er sie dann aus Rachsucht an Böhmermann umbenennt: „Dütschü Bünkü“! Und als erste Sofort-Maßnahme das Giro-Konto, welches sich ja immerhin von dem griechischen Wort „Gyros“ ableitet, in „Döner“-Konto ändert!

Das darf nicht geschehen, deshalb gründe ich jetzt eine neue Bewegung: „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung der Deutschen Bank“, kurz „PegiDeuBa“. Gemeinsam mit etwa 1000 Mitstreitern (wir haben noch Plätze frei!) werden wir die Deutsche Bank aufkaufen. Die kostet zurzeit nur so etwa 15 Milliarden. Also braucht jeder von uns einen Kredit in Höhe von 15 Millionen. Das ist kein Problem: Wenn Sie der Commerzbank mitteilen, dass Sie als Sicherheit die Deutsche Bank hinterlegen – kriegen Sie die Kohle! Das Schöne daran: Die Deutsche Bank sitzt noch auf Eigenkapital in Höhe von 66 Milliarden Euro. Dieses Geld werden wir neuen Eigentümer nutzen, um erst mal unsere Kredite zu tilgen. Bleiben noch etwa 50 Millionen. Für jeden von uns! Die lassen wir als verantwortliche Unternehmer natürlich in der Bank. Und reaktivieren Josef Ackermann, der grade wieder neuen juristischen Leo-Kirch-Ärger hat und deshalb etwas Ablenkung gebrauchen kann. Joe macht dann aus alter Gewohnheit wieder 25 Prozent Eigenkapitalrendite. Da fragen wir auch nicht groß nach, wie das geht. Immerhin macht er eine Million pro Monat. Für jeden von uns! Merke: Kapitalismus ist nur schlecht, wenn man nicht dazu gehört.

Wir fühlen uns gut und wählen fortan FDP. Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten lassen uns kalt. Immerhin haben wir die Deutsche Bank gerettet und einem Rentner neuen Lebenssinn eingehaucht! Hallo!

Warum die Erde heilen wird!

Donald Trump hat eine Menge lustiger Dinge gesagt, die eigentlich entlarven, dass er komplett verrückt ist. „Mexikaner sind Vergewaltiger“. „Ich habe in New Jersey beobachtet, wie Tausende (Muslime) jubelten, als das World Trade Center zusammen brach“ und natürlich „ich könnte auf der 5th Avenue stehen und auf jemand schießen – und ich würde trotzdem keine Anhänger verlieren“. Es gibt Gegenden in der Welt, da reichen solche Sprüche für die Zwangseinweisung in eine geschlossene Anstalt. Die USA zählen nicht dazu. Da gilt so etwas als „Charisma“.

Jetzt ist allerdings etwas Dummes rausgekommen. Trump hat gesagt, er könne dank seiner Popularität Frauen „bei der Muschi greifen“ (grab them by the pussy). Was mich überraschte – ich hatte keine Ahnung, dass die weibliche Genitalregion über einen Griff für Prominente verfügt. Amerika reagiert spät, aber es reagiert – „Pussy-Griffe“ sind anscheinend sehr viel schlimmer als Schüsse auf Menschen.

Um die Kastanien doch noch aus dem Feuer zu holen, gab seine Ehefrau Melania, auch bekannt als das „leider nur körperlich geliftete Mentalbrot“, ein Interview. In welchem sie sagte, dass der Mann, der das gesagt hat, nicht der Mann ist, den sie kennt. Was die Vermutung aufwirft, dass es zwei Donald Trumps gibt – einer, den Melania kennt, und ein anderer, der mental so schwach ist, dass er von miesen Moderatoren „angestachelt wird, schmutzige Dinge zu sagen“ (Melania Trump).

Nun sollte man sich fragen, ob das mächtigste Land der Erde wirklich einen schizophrenen Präsidenten braucht. Aber Donald Trump ist anscheinend die fleischgewordene Ausrede für Millionen von Psychopathen, sich nicht in die dringend gebotene Behandlung zu begeben. Doch wer weiß, vielleicht funktioniert die Welt nach dem Prinzip der Homöopathie? Man kann ihr die Verrücktheit nur durch eine Hochpotenz austreiben…

 

Warum die sächsische Justiz Fragen aufwirft!

Keine Frage: Sachsen ist toll. Landschaftlich. Menschlich. Wissenschaftlich. Nur die Mühlen der Justiz mahlen anders als anderswo. Da gilt man nicht als Nazi, wenn man die Demokratie abschaffen will, sondern als „besorgt“. Die NSU wurde länger nicht ernst genommen, weil man sie schlicht für „besonders besorgt“ hielt. Wenn jetzt die DNA eines NSU-Terroristen am Fundort eines getöteten Mädchens auftaucht – was ist das? „Besonders besorgt, besonders kinderlieb“…?

Auch den vermutlichen Terrorist Al Bakr ließ die sächsische Polizei erst mal entkommen, weil die Beamten in ihren 35kg schweren Rüstungen nicht schnell genug hinterher kamen – dagegen waren ja die Ritter der Tafelrunde von König Artus leicht gewappnet. Vielleicht sollte das SEK Anleihen bei der Deutschen Bahn machen und auch ein paar „Sprinter“ in ihren Reihen führen… Die Einzigen, die während dieses versuchten Terror-Angriffes in Sachsen erfolgreiche Polizeiarbeit leisteten, waren peinlicherweise die NSA und syrische Flüchtlinge. Kein Wunder, dass die sächsische „Pegida“ diese Art von Kompetenz fürchtet…!

Kaum war der IS-Mann wieder in den Händen der Leipziger Polizei, ging der Schlamassel weiter. Wie kann ein Mann, der eben noch versucht hat, sich selbst und einen Berliner Flughafen in die Luft zu sprengen, der eine dringende Sehnsucht nach dem Paradies hat, der vermutlich sogar ein T-Shirt mit der Aufschrift trug „Lieber tot als in Leipzig“ – wie kann so ein Mensch als „nicht akut selbstmordgefährdet“ gelten? Was muss man in Leipzig tun, um als suizidgefährdet eingestuft zu werden? Einen Umzug nach Dresden ankündigen?

Aber weil es sich eben um einen „Berliner Flughafen“ handelte und nicht um einen richtigen Flughafen wie „ Leipzig-Halle Airport“, wurde Al Bakr folgerichtig auch nur als Kleinkrimineller behandelt. Was neue Fragen aufwirft: Wann ist man in Sachsen ein „richtiger Krimineller“? Wenn man die Lausitz verunglimpft? Ein Flüchtlingsheim baut? Oder nur, wenn man hochdeutsch spricht?

Warum wir den Terror besser lenken müssen!

Aha! Al Bakr. Bombenbauer. War ja klar! Die Flüchtlinge schmuggeln Terroristen ein! So ähnlich wird jetzt wohl in einschlägigen Foren argumentiert. Andererseits wurde Al Bakr, nachdem die sächsische Polizei ihn laufen ließ, von drei Landsleuten überwältigt. Drei gute Syrer. Ein böser Syrer. Alle Flüchtlinge. Man könnte angesichts dieses Mikrokosmos auch sagen: 75 Prozent der syrischen Flüchtlinge sind erfolgreicher bei der Terrorbekämpfung als die gesamte sächsische Polizei!

Ziel waren anscheinend Berliner Flughäfen. Wie bitte? Das zeigt doch die Verzweiflung und Unkenntnis des Terroristen! Man weiß doch nie, zu welchem Flughafen man eigentlich muss. Ist der Flughafen Schönefeld jetzt eigentlich das Gleiche wie BER? Oder nur zufällig auf dem gleichen Areal? Nach Tegel kommt man ohnehin nicht mehr. Wegen des ewigen Staus. Da ist die Bombe schon sieben Mal auf der A100 explodiert, bevor man überhaupt ein Parkticket ziehen kann.

Zumal man es als Anfänger Terrorist mit einer Vielzahl von Flughafen-Namen zu tun hat: Welcher Flughafen ist noch mal Berlin-Brandenburg-International (BBI)? Derselbe wie der Willy-Brandt-Airport? Sollten wir nicht auch die angeblichen Worte Franz Beckenbauer berücksichtigen der vor einigen Jahren lamentiert haben soll, dass sich doch wohl noch „ein Terrorist finden werde“, der das alte Münchner Olympiastadion wegsprenge. Warum findet sich kein Terrorist, der die ewigen Brandschutz-Probleme des Willy-Brandt-Flughafens wegsprengt?

Kann man den Islamisten denn nicht glaubhaft machen, dass Satan persönlich in BER residiert? Satan und einige seiner inkompetentesten Unterteufel. Braucht dieser Flughafen nicht einen Terroranschlag, um für eine neue Konstruktion Platz zu machen, die endlich mal groß und modern genug ist? So gesehen könnte man auch sagen: 75 Prozent der syrischen Flüchtlinge verhindern die Behebung deutscher Infrastrukturprobleme!

Warum wir Nazis schützen müssen!

Man hat es nicht leicht als Nazi grade. Also als echter Nazi. Nicht nur so als AfD –Weichei, sondern als echter, aufrechter Nazi inklusive Holocaust-Leugnung und Hitler-Bild unter dem Kopfkissen. Gar nicht leicht. In keinem Landtag ist sie mehr vertreten, seit die Flüchtlinge Treibjagd auf deutsche Wähler machen und sie der AfD in die Arme jagen. AfD, diese Partei, die immer auch ein wenig nach „AfTer“ klingt. Man könnte auch sagen: Die Flüchtlinge haben ihr erstes deutsches Opfer bereits gemeuchelt – möge die NPD in Frieden ruhen!

Doch nicht nur auf der politischen Bühne wird die NPD in die AfD eingegliedert wie einst die SA in die SS, auch im öffentlichen Raum wird sie gejagt. Eine ältere Frau vernichtet ihre Schmier-Parolen, ihre Graffitis, schrubbt ihre klammheimlichen „Heil Hitlers“ von den Häuserwänden, übermalt ihre Hass-Parolen mit niedlich klingenden Liebes-Schmierereien. Jetzt wurde sie gefasst und bestraft. Irmela Mensah-Schramm wurde verurteilt, weil sie „Merkel muss weg“ in „Merke! Hass weg!“ abwandelte. In Pink! Das ist doch eine Urheberrechtsverletzung! Der Autor wird sich bei „Merkel muss weg“ was gedacht haben. Und sicherlich nicht, dass der Hass weg muss. Im Gegenteil, der Hass muss bitteschön da bleiben, den braucht man schließlich später noch gegen die Juden und die Muslime.

Was treibt eine Dame in den besten Jahren (70) eigentlich dazu, nicht wie ihre Alterskollegen Kreuzworträtsel zu lösen und auf Butterfahrten zu gehen? Warum geht sie durch die Hauptstadt und vernichtet die letzten Hinweise auf einen rechten Widerstand? Da hat das Gericht sie aber zu Recht zurückgepfiffen. Schließlich sollten Nazis Minderheitenschutz genießen. Vielleicht brauchen sie kleine Reservate, so eine Art Streichelzoo für „echte Rechte“, irgend ein Häuserblock in Marzahn-Hellersdorf, gesichert durch einen „faschistischen Schutzwall“, der Menschen wie diese angebliche „Oma Courage“ daran hindert, dort einzudringen und ihr letztes gesprühtes „Heil Hitler“ in „HiHiHitler“ abzuwandeln.

 

Warum ich jetzt durchgreife!

Ich bin ja auch irgendwie faul. Dabei ist das gar nicht gut. Denn die Welt ist ein Desaster: Kolumbien stimmt gegen den Frieden. England gegen Europa. Pegida in Dresden beschimpft alle, die ihnen nicht passen, als „Volksverräter“. Es ist einfach zu viel Hass und so’n Quatsch da. Schluss damit! Auch ich muss jetzt Flagge zeigen. Ich gründe hiermit eine neue politische Bewegung, die „Patriotischen Europäer gegen Hass und so’n Quatsch“, kurz „PeGeHaQua“. Wir treffen uns jeden Dienstag am Brandenburger Tor.

Natürlich wird diese Bewegung schnell Zulauf finden, wir sind nämlich auch gegen jede Form von Diktatur. Leider braucht die PeGeHaQua einen Anführer. Das wird wohl an mir hängen bleiben. So werde ich halt Anführer der PeGeHaQua, also der „PeGeHaQuaFüh“.Wir treten bei der nächsten Bundestagswahl an als Alternative zur Alternative für Deutschland (AzAfD). Ich rechne mit einem Erdrutschsieg, weil wir gegen die etablierten Parteien, aber für Umwelt, Soziales, Frauenrechte und kleine Katzen sind. Und gegen Hass und so’n Quatsch.

Mit einem AzAfD-Anteil von 60 Prozent der Stimmen sperren wir alle, die irgendwie Nazisprüche machen und von „Volksverrätern“ und „Lügenpresse“ sprechen, erst mal weg. Also nicht wirklich, aber wir werden Lager haben, in denen sie die Kraft der Freude und des positiven Denkens kennen lernen. Sogenannte „Freudenlager“. Wer sich gegen die „Power of Joy“ sträubt, muss an einem Clown-Intensiv-Workshop teilnehmen!

Und wenn dann alle, die stören, weg sind, kümmern wir uns um die Negativität im Ausland. In Kolumbien. In England. In Polen. Und natürlich in Frankreich, weil die eh immer nerven. Wir werden eine Armee der Positivität und Liebe haben. Mit Hass-Abwehr-Raketen und Freuden-Bombern, mit denen wir unsere Freude überall verbreiten. Heute Deutschland, und morgen…

Vielleicht ist es besser für die Welt, dass ich so wahnsinnig faul bin…

 

Warum die Deutsche Bank jetzt türkisch wird!

Wir durchleben schwere Zeiten. Also nicht alle, aber einige von uns. Finanzinstitute etwa. Das Discount-Regal bei Aldi könnte demnächst neben Billig-Computern und Billig-Champagner auch die Deutsche Bank enthalten. Die ist nämlich grade sehr billig. Das ist übrigens auch ein paar Aldi-Stammkunden aufgefallen – den Türken. Also nicht allen, aber einigen. Ein Berater von Erdogan rät diesem zum Kauf der Deutschen Bank. Dann könnte die präsidiale Einkaufsliste demnächst so aussehen: 10.000 Kopftücher für Angestellte in diversen Präsidentenpalästen, vier neue Präsidentenpaläste zur Verschleierung des Präsidentenaufenthalts gegen eventuelle Putschisten, eine Deutsche Bank…

Natürlich wird auch Erdogan den Markenkern des Traditionshauses erhalten wollen, mit leichten Änderungen. Die Bank hieße dann „Dütschü Bünkü“! Alternativ käme natürlich auch der Name „Bank ohne Armenien-Frage“(kurz BOAF) in Betracht oder „Völkermord – welcher Völkermord?-Finanzinstitut“ – quasi als kleines, subtiles Signal nach Berlin.

„Dütschü Bünkü“ wird sich dann neue Kundenkreise erschließen können und die neue, junge Kundschaft mit frischen, unverbrauchten Finanzbegriffen überraschen. So wird das Girokonto zum „Brauch’sch Geld sofort, Moruk“-Konto. Die Spar-Einlage wird „Kriegssu wieder, ich schwöär“-Depot betitelt und der Dispokredit heißt „Eh, hassu Problem, Digger?“. Eine elterliche Finanzierungsbürgschaft wird zu „Eh, ssahl das ssurück oda isch f*** dein Mutta“. Und ein Dachfonds mit Schrottimmobilien heißt schlicht „Gülle-Hülle“!

Bislang schwer verständlicher „Finanzsprech“ wird so einfacher. Wurden Kunden bislang mit Zweideutigkeiten gequält wie „Wir unterstützen Sie bei einer Steueroptimierung, die mithilfe steuergünstiger Regelungen Aufsichtsarbitrage potenziert und dadurch ihre steuerliche Belastung reduziert“ – so heißt das bald: „Eh, ksskss, Mädschen, willssu sparen? Hab isch Bruder – Panama!“